Willwacher / Eßling / Eisenhuth / Steinacker | 31.12.2016

Das Mainzer Sportjahr im Rückblick

Szenen des Jahres 2016, wie sie unsere Fotografen eingefangen haben, präsentiert SPORTAUSMAINZ.de in dieser Galerie noch einmal im Großformat.
EUROPATO(U)R  Mit diesem Treffer geht Niko Bungert (r.) in die Annalen des FSV Mainz 05 ein. Sein 1:0 gegen AS Saint-Etienne ist das erste Tor der Mainzer in der Gruppenphase der Europa League. Doch weder das Auftaktspiel (1:1) noch der gesamte Ausflug ins internationale Geschäft enden wunschgemäß. Die 05er verpassen als Gruppendritter den Einzug in die K.o.-Runde.
EUROPATO(U)R Mit diesem Treffer geht Niko Bungert (r.) in die Annalen des FSV Mainz 05 ein. Sein 1:0 gegen AS Saint-Etienne ist das erste Tor der Mainzer in der Gruppenphase der Europa League. Doch weder das Auftaktspiel (1:1) noch der gesamte Ausflug ins internationale Geschäft enden wunschgemäß. Die 05er verpassen als Gruppendritter den Einzug in die K.o.-Runde. | Eva Willwacher
ABFLUG  Einen radikalen Schnitt macht Alexander Schoch: Der langjährige Trainer der Zweitliga-Basketballerinnen des ASC Mainz beendet zum Saisonende nicht nur seine Tätigkeit mit der Mannschaft und für den Verein, sondern zieht sich komplett aus dem Sport zurück und wechselt zu den Maltesern ins zivile Berufsleben. Seine Spielerinnen, mit denen er in einer schwierigen Saison den Klassenverbleib bewerkstelligt hatte, lassen ihn zum Abschied hochleben. Sein Nachfolger wird Alexander Heidbrink – der zur neuen Saison sowohl für die Ersten Herren als auch für die Damen des ASC zuständig ist.
ABFLUG Einen radikalen Schnitt macht Alexander Schoch: Der langjährige Trainer der Zweitliga-Basketballerinnen des ASC Mainz beendet zum Saisonende nicht nur seine Tätigkeit mit der Mannschaft und für den Verein, sondern zieht sich komplett aus dem Sport zurück und wechselt zu den Maltesern ins zivile Berufsleben. Seine Spielerinnen, mit denen er in einer schwierigen Saison den Klassenverbleib bewerkstelligt hatte, lassen ihn zum Abschied hochleben. Sein Nachfolger wird Alexander Heidbrink – der zur neuen Saison sowohl für die Ersten Herren als auch für die Damen des ASC zuständig ist. | Peter H. Eisenhuth
SCHIFFBRUCH  Im April ist klar: Für Moritz Moos (l.) und Jason Osborne (r.) wird der Olympiatraum  wahr. Die Leichtgewichtskuller des Mainzer Ruder-Vereins gewinnen souverän das letzte Ausscheidungsrennen. In Rio aber läuft es vier Monate später alles andere als wunschgemäß – wobei der neunte Platz für die ehrgeizigen Mainzer noch das geringste Problem ist. Doch ohne ihren vom Deutschen Ruder-Verband ausgebooteten Trainer Robert Sens (M.) fehlt den so unterschiedlichen Charakteren nicht nur der langjährige Erfolgscoach, sondern auch ein Puffer. Es kommt zum Zerwürfnis zwischen Moos und Osborne. Nach den Spielen ist das Boot kaputt.
SCHIFFBRUCH Im April ist klar: Für Moritz Moos (l.) und Jason Osborne (r.) wird der Olympiatraum wahr. Die Leichtgewichtskuller des Mainzer Ruder-Vereins gewinnen souverän das letzte Ausscheidungsrennen. In Rio aber läuft es vier Monate später alles andere als wunschgemäß – wobei der neunte Platz für die ehrgeizigen Mainzer noch das geringste Problem ist. Doch ohne ihren vom Deutschen Ruder-Verband ausgebooteten Trainer Robert Sens (M.) fehlt den so unterschiedlichen Charakteren nicht nur der langjährige Erfolgscoach, sondern auch ein Puffer. Es kommt zum Zerwürfnis zwischen Moos und Osborne. Nach den Spielen ist das Boot kaputt. | Archiv
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TRÄNENREICH  Am 14. Mai passiert, was noch zu Saisonbeginn kaum jemand in Mainz für möglich gehalten hätte: Christian Heidel verabschiedet sich vom FSV Mainz 05. Nach 24 Jahren, in denen der Manager den Klub geprägt hat wie kein zweiter, in denen er mit Trainern wie Wolfgang Frank, Jürgen Klopp, Thomas Tuchel und Martin Schmidt für sportliche Meilensteine an Bruchweg und Europakreisel gesorgt hat, wechselt der 52-Jährige zum FC Schalke 04. „Das war die schwerste Entscheidung in meinem Leben“, sagt er in seiner Ansprache nach dem letzten Saisonspiel. „Es war niemals eine Entscheidung gegen Mainz 05, sondern eine Lebensentscheidung.“ Und: „Danke.“
TRÄNENREICH Am 14. Mai passiert, was noch zu Saisonbeginn kaum jemand in Mainz für möglich gehalten hätte: Christian Heidel verabschiedet sich vom FSV Mainz 05. Nach 24 Jahren, in denen der Manager den Klub geprägt hat wie kein zweiter, in denen er mit Trainern wie Wolfgang Frank, Jürgen Klopp, Thomas Tuchel und Martin Schmidt für sportliche Meilensteine an Bruchweg und Europakreisel gesorgt hat, wechselt der 52-Jährige zum FC Schalke 04. „Das war die schwerste Entscheidung in meinem Leben“, sagt er in seiner Ansprache nach dem letzten Saisonspiel. „Es war niemals eine Entscheidung gegen Mainz 05, sondern eine Lebensentscheidung.“ Und: „Danke.“ | Eva Willwacher
ADIOS  Und noch einer geht: Elkin Soto. Seine Einwechslung 30 Sekunden vor Schluss in der Nachspielzeit der Partie gegen Hertha BSC ist der emotionalste Moment des letzten Saisonspiels. Mehr als ein Jahr nach seiner schweren Knieverletzung darf der Publikumsliebling noch einmal mitwirken, bevor er in seine kolumbianische Heimat zurückkehren wird – Trainer Martin Schmidt erhörte das Flehen der Fans, nachdem er eigentlich schon Leon Balogun für den dritten Wechsel herbeigerufen hat. Im Fußball, in diesem kernigen Männergeschäft, ist eben doch noch Platz für Romantik.
ADIOS Und noch einer geht: Elkin Soto. Seine Einwechslung 30 Sekunden vor Schluss in der Nachspielzeit der Partie gegen Hertha BSC ist der emotionalste Moment des letzten Saisonspiels. Mehr als ein Jahr nach seiner schweren Knieverletzung darf der Publikumsliebling noch einmal mitwirken, bevor er in seine kolumbianische Heimat zurückkehren wird – Trainer Martin Schmidt erhörte das Flehen der Fans, nachdem er eigentlich schon Leon Balogun für den dritten Wechsel herbeigerufen hat. Im Fußball, in diesem kernigen Männergeschäft, ist eben doch noch Platz für Romantik. | Eva Willwacher
SEITENWECHSEL  Babak Keyhanfar (r.) macht Schluss. Aber nicht so richtig. Der Stürmer des Fußball-Oberligisten SV Gonsenheim beendet seine aktive Karriere, um nach anderthalb Jahren als spielender Kotrainer von Jörg Jansohn (l.) das Amt des Cheftrainers zu übernehmen. Erster Erfolg: Keyhanfar führt seine Mannschaft bis ins Halbfinale des Verbandspokals, in dem die Gonsenheimer in Morlautern unterliegen.
SEITENWECHSEL Babak Keyhanfar (r.) macht Schluss. Aber nicht so richtig. Der Stürmer des Fußball-Oberligisten SV Gonsenheim beendet seine aktive Karriere, um nach anderthalb Jahren als spielender Kotrainer von Jörg Jansohn (l.) das Amt des Cheftrainers zu übernehmen. Erster Erfolg: Keyhanfar führt seine Mannschaft bis ins Halbfinale des Verbandspokals, in dem die Gonsenheimer in Morlautern unterliegen. | Eva Willwacher
HAUCHDÜNN 1000 Zuschauer, 120 Minuten, drei Tore – aber eines mehr für den Gegner. Mit 1:2 scheitert der TSV Schott Mainz im Finale des Fußball-Verbandspokals am Oberligakonkurrenten SC Hauenstein. Anstelle des drei Wochen zuvor suspendierten Kayhan Cakici führen die Interimstrainer Klaus Bauer und Bernd Bangel die Werkself in Mechtersheim in einem packenden Duell um ein Haar zum größten Erfolg, den je eine Mainzer Mannschaft (mit Ausnahme der 05-Amateure in früheren Jahren) erreicht hat – das freilich gilt auch schon für den Einzug ins Endspiel.
HAUCHDÜNN 1000 Zuschauer, 120 Minuten, drei Tore – aber eines mehr für den Gegner. Mit 1:2 scheitert der TSV Schott Mainz im Finale des Fußball-Verbandspokals am Oberligakonkurrenten SC Hauenstein. Anstelle des drei Wochen zuvor suspendierten Kayhan Cakici führen die Interimstrainer Klaus Bauer und Bernd Bangel die Werkself in Mechtersheim in einem packenden Duell um ein Haar zum größten Erfolg, den je eine Mainzer Mannschaft (mit Ausnahme der 05-Amateure in früheren Jahren) erreicht hat – das freilich gilt auch schon für den Einzug ins Endspiel. | Eva Willwacher
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GERADE SO  Auch in der vergangenen Zweitligasaison schaffen die Handballerinnen der FSG Mainz 05/Budenheim es nicht, sich als eine der besseren Mannschaften der Spielklasse zu etablieren. Trainer Thomas Zeitz bleibt mit der FSG zwar deutlich vor seinem Exklub und Stadtrivalen SG TSG/DJK Bretzenheim die Nummer eins in Mainz. Dennoch muss Zeitz, der im Herbst André Sikora-Schermuly abgelöst hatte, nach dem letzten Saisonspiel im Mai seinen Spielerinnen erklären, dass sie auf eine bessere nächste Saison setzen sollen. Erneut war es nicht auf dem Feld, sondern nur durch eine reduzierte Anzahl sportlicher Absteiger gelungen, in der Klasse zu bleiben. In der aktuellen Runde sieht es tatsächlich deutlich besser aus, die FSG schloss das Jahr auf Platz fünf ab.
GERADE SO Auch in der vergangenen Zweitligasaison schaffen die Handballerinnen der FSG Mainz 05/Budenheim es nicht, sich als eine der besseren Mannschaften der Spielklasse zu etablieren. Trainer Thomas Zeitz bleibt mit der FSG zwar deutlich vor seinem Exklub und Stadtrivalen SG TSG/DJK Bretzenheim die Nummer eins in Mainz. Dennoch muss Zeitz, der im Herbst André Sikora-Schermuly abgelöst hatte, nach dem letzten Saisonspiel im Mai seinen Spielerinnen erklären, dass sie auf eine bessere nächste Saison setzen sollen. Erneut war es nicht auf dem Feld, sondern nur durch eine reduzierte Anzahl sportlicher Absteiger gelungen, in der Klasse zu bleiben. In der aktuellen Runde sieht es tatsächlich deutlich besser aus, die FSG schloss das Jahr auf Platz fünf ab. | Bernd Eßling
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TITEL VERTEIDIGT  Livia Kraus wird Mitte Juni zum zweiten Mal rheinland-pfälzische Tennismeisterin. Die 17 Jahre alte Regionalligaspielerin des TSC Mainz bezwingt auf der eigenen Anlage am Ebersheimer Weg im Finale die Ludwigshafener Zweitligaakteurin Madeline Bosnjak mit 6:3, 6:4. Mehr Mühe hat sie zuvor im Halbfinale gegen ihre vier Jahre jüngere Schwester Sinja. Die favorisierte Livia entscheidet  das Familienduell mit 7:6, 6:4 für sich. Zwei Monate später triumphiert sie auch bei den erstmals ausgetragenen Mainz Open.
TITEL VERTEIDIGT Livia Kraus wird Mitte Juni zum zweiten Mal rheinland-pfälzische Tennismeisterin. Die 17 Jahre alte Regionalligaspielerin des TSC Mainz bezwingt auf der eigenen Anlage am Ebersheimer Weg im Finale die Ludwigshafener Zweitligaakteurin Madeline Bosnjak mit 6:3, 6:4. Mehr Mühe hat sie zuvor im Halbfinale gegen ihre vier Jahre jüngere Schwester Sinja. Die favorisierte Livia entscheidet das Familienduell mit 7:6, 6:4 für sich. Zwei Monate später triumphiert sie auch bei den erstmals ausgetragenen Mainz Open. | Peter H. Eisenhuth
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ATHLETENKÖNIG I  Die Entscheidung fällt in der letzten Disziplin: Manuel Wagner muss im 1500-Meter-Lauf Sekunden vor dem Jorg Vanlierde ins Ziel kommen, um den Belgier abzufangen und seinen Rückstand von 103 Punkten wettzumachen. Es werden 29 Sekunden – und als der Zehnkämpfer des USC Mainz am Abend des 17. Juli in Tiflis die Ziellinie überquert, ist er Europameister der U18. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 7382 Punkten.
ATHLETENKÖNIG I Die Entscheidung fällt in der letzten Disziplin: Manuel Wagner muss im 1500-Meter-Lauf Sekunden vor dem Jorg Vanlierde ins Ziel kommen, um den Belgier abzufangen und seinen Rückstand von 103 Punkten wettzumachen. Es werden 29 Sekunden – und als der Zehnkämpfer des USC Mainz am Abend des 17. Juli in Tiflis die Ziellinie überquert, ist er Europameister der U18. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 7382 Punkten. | Screenshot/www.european-athletics.org
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ATHLETENKÖNIG II   Niklas Kaul ist das Maß aller Dinge beim Zehnkampf-Nachwuchs. Ein Jahr nach seinem Triumph bei den U-18-Weltmeisterschaften mit der Weltbestleistung von 8002 Punkten gewinnt der Athlet des USC Mainz im polnischen Bydgoszcz auch den U-20-Titel. Und nach einer fulminanten Aufholjagd in den letzten drei Disziplinen auch hier mit neuem Weltrekord von 8162 Punkten. Wenige Tage nach Manuel Wagners Gold bei der U-18-EM holt Kaul damit den dritten internationalen Titel in die Mainzer Trainingsgruppe.
ATHLETENKÖNIG II Niklas Kaul ist das Maß aller Dinge beim Zehnkampf-Nachwuchs. Ein Jahr nach seinem Triumph bei den U-18-Weltmeisterschaften mit der Weltbestleistung von 8002 Punkten gewinnt der Athlet des USC Mainz im polnischen Bydgoszcz auch den U-20-Titel. Und nach einer fulminanten Aufholjagd in den letzten drei Disziplinen auch hier mit neuem Weltrekord von 8162 Punkten. Wenige Tage nach Manuel Wagners Gold bei der U-18-EM holt Kaul damit den dritten internationalen Titel in die Mainzer Trainingsgruppe. | Iris Hensel
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TREFFSICHER  Die Erfolge der Minigolfer des MGC Mainz aufzulisten, sprengt in jedem normalen Jahr den Rahmen. Stellvertretend für die Cracks aus dem Hartenbergpark steht deshalb an dieser Stelle Silvio Krauss, einer der jüngsten im Klub, der im Juli erstmals Deutscher Schülermeister wird – ein Jahr zuvor ist er noch mit einem Schlag gescheitert.
TREFFSICHER Die Erfolge der Minigolfer des MGC Mainz aufzulisten, sprengt in jedem normalen Jahr den Rahmen. Stellvertretend für die Cracks aus dem Hartenbergpark steht deshalb an dieser Stelle Silvio Krauss, einer der jüngsten im Klub, der im Juli erstmals Deutscher Schülermeister wird – ein Jahr zuvor ist er noch mit einem Schlag gescheitert. | privat
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STOCKEND   Hoch einzuschätzen waren die sportlichen Perspektiven des Frauen-Hockeyteams des TSV Schott Mainz, nachdem die Mannschaft die starken A-Jugendjahrgänge der jüngsten Jahre eingebaut hat. Zusammen mit routinierteren Spielerinnen wie Amelie Neumann-Kleinpaul (vorne) scheinen die Pläne realistisch, im Feld um den Zweitligaaufstieg zu spielen. Schritt eins, die Reparatur des Oberligaabstiegs, gelang noch problemlos, doch auch noch die Feldrunde 2015/16 endete im Juli, ohne dass die Mannschaft am Aufstiegskampf beteiligt gewesen wäre. Nicht zuletzt, weil gegen die TG Frankenthal (Foto) erneut nur zwei Unentschieden zu Buche standen.
STOCKEND Hoch einzuschätzen waren die sportlichen Perspektiven des Frauen-Hockeyteams des TSV Schott Mainz, nachdem die Mannschaft die starken A-Jugendjahrgänge der jüngsten Jahre eingebaut hat. Zusammen mit routinierteren Spielerinnen wie Amelie Neumann-Kleinpaul (vorne) scheinen die Pläne realistisch, im Feld um den Zweitligaaufstieg zu spielen. Schritt eins, die Reparatur des Oberligaabstiegs, gelang noch problemlos, doch auch noch die Feldrunde 2015/16 endete im Juli, ohne dass die Mannschaft am Aufstiegskampf beteiligt gewesen wäre. Nicht zuletzt, weil gegen die TG Frankenthal (Foto) erneut nur zwei Unentschieden zu Buche standen. | Eva Willwacher
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WEITENJÄGER  Erst im allerletzten Moment hat sich Julian Weber (hier beim Gewinn der DM-Silbermedaille in Kassel) die Teilnahme an den Olympischen Spielen gesichert – dann benötigt der Speerwerfer des USC Mainz in der Qualifikation nur einen einzigen Versuch, um ins Finale einzuziehen. 84,46 Meter sind die drittbeste Weite seine Karriere. Doch als es drei Tage später um die Medaillen geht, landet der Speer mehr als drei Meter früher; das reicht nur für den neunten Platz. Aber Weber ist erst 21 Jahre alt, hat die Zukunft noch vor sich, und was er wirklich kann, zeigt er bei den folgenden Meetings: Beim Istaf in Berlin verbessert er sich auf 88,29 Meter.
WEITENJÄGER Erst im allerletzten Moment hat sich Julian Weber (hier beim Gewinn der DM-Silbermedaille in Kassel) die Teilnahme an den Olympischen Spielen gesichert – dann benötigt der Speerwerfer des USC Mainz in der Qualifikation nur einen einzigen Versuch, um ins Finale einzuziehen. 84,46 Meter sind die drittbeste Weite seine Karriere. Doch als es drei Tage später um die Medaillen geht, landet der Speer mehr als drei Meter früher; das reicht nur für den neunten Platz. Aber Weber ist erst 21 Jahre alt, hat die Zukunft noch vor sich, und was er wirklich kann, zeigt er bei den folgenden Meetings: Beim Istaf in Berlin verbessert er sich auf 88,29 Meter. | Peter H. Eisenhuth
ALTERNATIVLOS  Harald Strutz übersteht alle Kritik, die ihm sein Finanzgebaren an der Spitze des FSV Mainz 05 eingebracht hat, fast ohne Kratzer. Den heftigen öffentlichen Reaktionen folgen im September und November zahme Mitgliedersammlungen. Und der Präsident lässt keinen Zweifel daran, dass er auch künftig das Amt des Vereinsbosses übernehmen will: „Wer soll es denn sonst sein?“
ALTERNATIVLOS Harald Strutz übersteht alle Kritik, die ihm sein Finanzgebaren an der Spitze des FSV Mainz 05 eingebracht hat, fast ohne Kratzer. Den heftigen öffentlichen Reaktionen folgen im September und November zahme Mitgliedersammlungen. Und der Präsident lässt keinen Zweifel daran, dass er auch künftig das Amt des Vereinsbosses übernehmen will: „Wer soll es denn sonst sein?“ | Eva Willwacher
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SCHLÄGERTYPEN  Vielleicht klappt es ja beim dritten Mal, den Titel vor heimischem Publikum zu gewinnen. Diesmal aber sind die Baseballer der Mainz Athletics dafür zu stark: Aus der Best-of-Five-Serie gegen die Regensburg Legionäre geht die Mannschaft des Trainergespanns Ulli Wermuth / Don Freeman Anfang Oktober nach nur vier Spielen als 3:1-Sieger hervor und holt die Meisterschaft nach 2007 wieder an den Rhein. In der Saison 2016 geht der Titel nach Mainz, weil das Team um Max Boldt (r.) neben seiner bekannten Pitching- und Defensivstärke auch durch eine außergewöhnliche Qualität am Schlag besticht.
SCHLÄGERTYPEN Vielleicht klappt es ja beim dritten Mal, den Titel vor heimischem Publikum zu gewinnen. Diesmal aber sind die Baseballer der Mainz Athletics dafür zu stark: Aus der Best-of-Five-Serie gegen die Regensburg Legionäre geht die Mannschaft des Trainergespanns Ulli Wermuth / Don Freeman Anfang Oktober nach nur vier Spielen als 3:1-Sieger hervor und holt die Meisterschaft nach 2007 wieder an den Rhein. In der Saison 2016 geht der Titel nach Mainz, weil das Team um Max Boldt (r.) neben seiner bekannten Pitching- und Defensivstärke auch durch eine außergewöhnliche Qualität am Schlag besticht. | Peter H. Eisenhuth
ATTACKE  Hockey-Regionalligist TSV Schott Mainz startet im Oktober den Doppelangriff. Die Abstiege in die 2. Regionalliga, die auf dem Feld wie in der Halle die erste Jahreshälfte der Mannen um Kapitän und Kurzzeittrainer Alexander Hemmersbach (r.) geprägt haben, sollen repariert werden. Nach dem ersten Teil der Feldrunde 2016/17 und der Hinrunde in der Halle sieht es dafür gut aus.
ATTACKE Hockey-Regionalligist TSV Schott Mainz startet im Oktober den Doppelangriff. Die Abstiege in die 2. Regionalliga, die auf dem Feld wie in der Halle die erste Jahreshälfte der Mannen um Kapitän und Kurzzeittrainer Alexander Hemmersbach (r.) geprägt haben, sollen repariert werden. Nach dem ersten Teil der Feldrunde 2016/17 und der Hinrunde in der Halle sieht es dafür gut aus. | Guido Steinacker
DAS BESONDERE SPIEL  Zu einer Ehrerbietung für den verstorbenen Handballer Christian Bauer trifft sich die rheinhessische Handballgemeinschaft Mitte Oktober in der Otto-Schott-Halle. Das Benefizspiel zugunsten der Familie des mit 40 Jahren dem Krebs erlegenen Spielers und Trainers, der viele Jahre bei der SG TSG/DJK Bretzenheim aktiv war und zuletzt die Schott-Männer trainert hatte, zieht mehrere hundert Zuschauer an. Die Veranstaltung zeigt, dass die hiesigen Handballvereine sich als Gemeinschaft verstehen können.
DAS BESONDERE SPIEL Zu einer Ehrerbietung für den verstorbenen Handballer Christian Bauer trifft sich die rheinhessische Handballgemeinschaft Mitte Oktober in der Otto-Schott-Halle. Das Benefizspiel zugunsten der Familie des mit 40 Jahren dem Krebs erlegenen Spielers und Trainers, der viele Jahre bei der SG TSG/DJK Bretzenheim aktiv war und zuletzt die Schott-Männer trainert hatte, zieht mehrere hundert Zuschauer an. Die Veranstaltung zeigt, dass die hiesigen Handballvereine sich als Gemeinschaft verstehen können. | Guido Steinacker
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TRAINER GESUCHT  Die eigentlich nicht und irgendwie doch geklärte Trainerfrage kennzeichnet die Situation bei den Schott-Hockeymännern zu Beginn der neuen Feldrunde im September. Rolf Altherr (l.) wollte seinen Interimsposten eigentlich längst wieder abgegeben haben, doch im Sommer scheiterte die fast schon abgeschlossene Neuverpflichtung eines Trainers von außerhalb. Altherr trainiert das Regionalligateam somit bis zum Ende der Hallensaison weiter, und auch, wenn es bisher nicht offiziell verkündet ist, scheint klar, dass Kotrainer Tobias Jordan (r.) das Zepter früher oder später in die Hand nehmen wird.
TRAINER GESUCHT Die eigentlich nicht und irgendwie doch geklärte Trainerfrage kennzeichnet die Situation bei den Schott-Hockeymännern zu Beginn der neuen Feldrunde im September. Rolf Altherr (l.) wollte seinen Interimsposten eigentlich längst wieder abgegeben haben, doch im Sommer scheiterte die fast schon abgeschlossene Neuverpflichtung eines Trainers von außerhalb. Altherr trainiert das Regionalligateam somit bis zum Ende der Hallensaison weiter, und auch, wenn es bisher nicht offiziell verkündet ist, scheint klar, dass Kotrainer Tobias Jordan (r.) das Zepter früher oder später in die Hand nehmen wird. | Guido Steinacker
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WIEDERKEHR   Bert Balte steht wie gewohnt am Spielfeldrand des Kunstrasenplatzes der SVW Mainz. Aber warum trägt der Fußballtrainer einen grünen Trainingsanzug? Am zweiten Rückrundenspieltag der Landesliga Ost kommt es Mitte November zur brisanten Rückkehr Baltes an die alte Wirkungsstätte. Zwei Monate zuvor hat er bei den abstiegsbedrohten Weisenauern die Brocken hingeworfen und wenige Wochen später bei der SpVgg Ingelheim, dem Tabellenletzten, angeheuert. Die SVW, bei der Michael Horn seine Rückkehr als Trainer feiert, besiegt die SpVgg in einer Partie ohne Nebengeräusche mit 3:2.
WIEDERKEHR Bert Balte steht wie gewohnt am Spielfeldrand des Kunstrasenplatzes der SVW Mainz. Aber warum trägt der Fußballtrainer einen grünen Trainingsanzug? Am zweiten Rückrundenspieltag der Landesliga Ost kommt es Mitte November zur brisanten Rückkehr Baltes an die alte Wirkungsstätte. Zwei Monate zuvor hat er bei den abstiegsbedrohten Weisenauern die Brocken hingeworfen und wenige Wochen später bei der SpVgg Ingelheim, dem Tabellenletzten, angeheuert. Die SVW, bei der Michael Horn seine Rückkehr als Trainer feiert, besiegt die SpVgg in einer Partie ohne Nebengeräusche mit 3:2. | Eva Willwacher
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ABGERÄUMT  Rheinhessen ist der große Gewinner der Hallenrad-Weltmeisterschaften Anfang Dezember in Stuttgart: Gleich in drei Konkurrenzen haben Akteure des RVR die Nasen vorne. Die Klein-Winternheimer Brüder André und Benedikt Bugner gewinnen zum vierten Mal den Titel in der Offenen Klasse, die Finther Schwestern Julia und Nadja Thürmer verteidigen ihre ein Jahr zuvor erstmals eingenommene Spitzenstellung im Frauen-2er. Und Lisa Hattemer (Gau-Algesheim) wird erstmals Weltmeisterin im Frauen-1er.
ABGERÄUMT Rheinhessen ist der große Gewinner der Hallenrad-Weltmeisterschaften Anfang Dezember in Stuttgart: Gleich in drei Konkurrenzen haben Akteure des RVR die Nasen vorne. Die Klein-Winternheimer Brüder André und Benedikt Bugner gewinnen zum vierten Mal den Titel in der Offenen Klasse, die Finther Schwestern Julia und Nadja Thürmer verteidigen ihre ein Jahr zuvor erstmals eingenommene Spitzenstellung im Frauen-2er. Und Lisa Hattemer (Gau-Algesheim) wird erstmals Weltmeisterin im Frauen-1er. | Joachim Friedsam
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FEIERABEND  Nach fünfeinhalb Jahren ist Thomas Eberhardt (r.) nicht mehr Trainer von Fortuna Mombach. Zwei Tage nach dem letzten Spiel des Jahres trennen sich der Vorstand des Fußball-Verbandsligisten und der Coach, nach eigenen Angaben in beiderseitigem Einvernehmen. Eberhardt hat das Team in den vergangenen Jahren aus der Landes- in die Verbandsliga geführt und den Durchmarsch in die Oberliga nur um ein Tor verpasst. Danach aber folgen zweieinhalb Jahre Abstiegskampf – den in den verbleibenden Saisonspielen der bisherige Kotrainer Daniel Kittl (l.) meistern soll.
FEIERABEND Nach fünfeinhalb Jahren ist Thomas Eberhardt (r.) nicht mehr Trainer von Fortuna Mombach. Zwei Tage nach dem letzten Spiel des Jahres trennen sich der Vorstand des Fußball-Verbandsligisten und der Coach, nach eigenen Angaben in beiderseitigem Einvernehmen. Eberhardt hat das Team in den vergangenen Jahren aus der Landes- in die Verbandsliga geführt und den Durchmarsch in die Oberliga nur um ein Tor verpasst. Danach aber folgen zweieinhalb Jahre Abstiegskampf – den in den verbleibenden Saisonspielen der bisherige Kotrainer Daniel Kittl (l.) meistern soll. | Eva Willwacher
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WELTMEISTER  Auf dem vorletzten Rang beenden die Ringer des ASV Mainz 88 die Bundesligasaison. Nicht schön für das erfolgsverwöhnte Team und seine Fans nach fünf Jahren, in denen die 88er mindestens im Halbfinale gestanden haben und einmal Deutscher Meister geworden sind, aber einkalkuliert. 2016 soll eine Übergangssaison gewesen sein, 2017 soll es wieder aufwärts gehen. Einen Höhepunkt gibt’s im letzten Kampf des Jahres: Der Ungar Bálint Korpási, seit vier Jahren für die Mainzer aktiv, geht als frischgebackener Weltmeister im Weltergewicht auf die Matte und besiegt den Nendinger Daniel Cataraga – seinen Gegner aus dem WM-Finale.
WELTMEISTER Auf dem vorletzten Rang beenden die Ringer des ASV Mainz 88 die Bundesligasaison. Nicht schön für das erfolgsverwöhnte Team und seine Fans nach fünf Jahren, in denen die 88er mindestens im Halbfinale gestanden haben und einmal Deutscher Meister geworden sind, aber einkalkuliert. 2016 soll eine Übergangssaison gewesen sein, 2017 soll es wieder aufwärts gehen. Einen Höhepunkt gibt’s im letzten Kampf des Jahres: Der Ungar Bálint Korpási, seit vier Jahren für die Mainzer aktiv, geht als frischgebackener Weltmeister im Weltergewicht auf die Matte und besiegt den Nendinger Daniel Cataraga – seinen Gegner aus dem WM-Finale. | Bernd Eßling
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