Verbandsliga Damen | Peter H. Eisenhuth | 19.06.26 Oldies sichern den vierten Rang Die Zweite Damenmannschaft des TSC Mainz beendet die Tennis-Verbandsligasaison mit einem Sieg in Landau. Charlotte Jacob punktete im Einzel und mit Ira Schmid im Doppel. | Archiv/Eßling Landau. Diese Aufstellung hatte was von Friedrich Dürrenmatt – der Auftritt des TSC Mainz 2 bei Schwarz-Weiss Landau ging als „Besuch der alten Dame(n)“ durch. „Stimmt“, sagt Magdalena Böhmer und lacht, „zum Großteil waren wir wirklich eine Oldie-Mannschaft.“ Und die setzte sich am letzten Verbandsligaspieltag mit 6:3 durch und behauptete damit den vierten Tabellenplatz in sechs Teams umfassenden Staffel. Vor der Sorge, noch in Abstiegsgefahr geraten zu können, sei diese Besetzung allerdings nicht gelenkt worden. Da parallel die beiden hinter den Mainzerinnen platzierten Blau-Weiss Herxheim und TC Bad Ems aufeinandertrafen, „hätten wir ja schlimmstenfalls auf den vorletzten Rang zurückfallen können und wären trotzdem gesichert gewesen“. Nein, dass außer Julia Drescher und der ausnahmsweise nur im Doppel eingesetzten Dahlia Jurick durchweg Spielerinnen auf den Platz gingen, die seit Jahren, teils mehr als einem Jahrzehnt zu den festen Größen des TSC gehören, habe sich eher zufällig ergeben. „Sind eine Verbandsligamannschaft“ Ira Schmid zum Beispiel war erstmals in dieser Saison dabei, weil sie in den vergangenen Wochen bei den Damen 30 aktiv war. „Aber es hat Spaß gemacht, noch mal in dieser Zusammensetzung zu spielen und zu zeigen, dass wir eine Verbandsligamannschaft sind“, sagte Böhmer. Und die sorgte schon in den Einzeln (fast) für Klarheit. Hannah Müller-Vradelis, die langjährige Kapitänin der Ersten Mannschaft in Ober-, Regional- und Zweiter Liga, ließ der Slowakin Ana Sabikova an zweiter Position keine Chance. Ira Schmid gab gegen Shana Lang lediglich ein Spiel ab, Charlotte Jacob setzte sich mit 6:3, 6:3 gegen Fabienne Nowak durch, und Magdalena Böhmer machte gegen Katja Tholen ihrem Ruf als sichere Bank alle Ehre: 6:2, 6:0. Geschlagen geben mussten sich Paula Vradelis (3:6, 1:6 gegen Taleja Bauer) und im Spitzeneinzel Julia Drescher der zweiten slowakischen Akteurin der Gastgeber, Ivana Gresova. „Die Landauer Eins war schon stark, das Match war aber enger als das 6:1, 6:1 aussagt“, merkte Böhmer an. Zwei von drei Doppeln gewonnen Mit einer 4:2-Führung in die Doppel zu gehen, machte den Mainzerinnen die Überlegungen, welche Paarungen sie zusammenstellen sollten, einfacher. „Bei einem 3:3 wäre es zittriger geworden“, sagte die Mannschaftsführerin, „aber so ging es fix.“ Die TSC-Frauen entschieden sich für die Siebenervariante, Schmid/Jacob und Müller-Vradelis/Böhmer machten als zweites und drittes Doppel den fünften und sechsten Punkt klar. „Wir sind happy, dass wir die Saison so abschließen konnten“, sagte die Kapitänin. „Vierter zu werden, fühlt sich auch besser an als Vorletzter.“ Anzeige Alle Artikel von Tennis