Oberliga | Gert Adolphi | 05.11.15

Zum Spitzenkampf ins Saarland

Nackenheimer Oberligaringer empfangen am Samstag die WKG Metternich/Rübenach und treten am Sonntag beim einen Punkt besseren Tabellenführer KSV St. Ingbert an.

Nackenheim. Am Sonntag kann eine Vorentscheidung im Titelkampf der Ringen-Oberliga fallen. Alemannia Nackenheim, derzeit Tabellenzweiter, tritt um 17 Uhr bei Spitzenreiter KSV St. Ingbert an, der nur einen Punkt Vorsprung hat. Dass der KSV gar nicht in die Regionalliga aufsteigen will, glaubt Ahmet Cakici nicht. „Wenn man sich deren Ergebnisse anschaut, sieht man schon, dass sie ambitioniert sind“, sagt der Cheftrainer der Alemannen.

Seine Mannschaft verlor den Heimkampf gegen die Saarländer mit 17:20. Damals stand ihnen Cengiz Cakici noch nicht zur Verfügung, das Schwergewicht mussten die Nackenheimer deshalb unbesetzt lassen. Ahmet Cakici ist zuversichtlich, dass seinem Team in Vollbesetzung die Revanche gelingt. „All unsere Niederlagen waren unnötig“, sagt er. „Am Anfang war es noch ein bisschen schwer, weil die Saison noch in den Sommerferien anfing und die Jungs mit ihren Eltern im Urlaub waren. Aber sie haben Fortschritte gemacht. Ich bin mir sicher, dass wir in St. Ingbert große Chancen haben.“ Wichtig wäre aber auch, nicht nur zu gewinnen, sondern das Ergebnis deutlicher zu gestalten als die Hinrunden-Niederlage ausfiel. „Darauf werden wir auf jeden Fall achten“, verspricht Cakici. „Wir hoffen, dass es klappt.“

Vor der Fahrt nach St. Ingbert müssen die Nackenheimer allerdings am Samstag ab 19.30 Uhr erst einmal vor heimischem Publikum die WKG Metternich/Rübenach bezwingen. Das erste Duell in Koblenz entschieden die Alemannen mit 24:16 für sich. „Jeder Kampf ist wichtig“, sagt Ahmet Cakici. „Wir müssen erst gegen Metternich gewinnen, bevor wir uns die Tabellenführung zurückholen.“

 

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