Oberliga | Gert Adolphi | 13.01.26

Fast alles wie gehabt

Gleiche Besetzungen, gleiches Resultat: Tischtennis-Oberligist RSV Klein-Winternheim schlägt den TTC Nünschweiler erneut mit 7:3.
Marco Gottwald bleibt mit dem RSV Klein-Winternheim verlustpunktfreier Oberliga-Tabellenfüher.
Marco Gottwald bleibt mit dem RSV Klein-Winternheim verlustpunktfreier Oberliga-Tabellenfüher. | Bernd Eßling

Klein-Winternheim. Die Befürchtungen des RSV Klein-Winternheim, der TTC Nünschweiler werde mit einer deutlich stärkeren Mannschaft als in der Hinrundenbegegnung antreten, trafen nicht ein. Weil ihr Spitzenspieler Fabian Freytag nach seiner Verletzung doch noch nicht einsatzbereit ist, und Winterzugang Agnius Kacerauskas in erster Linie verpflichtet wurde, um einen weiteren Akteur für die Zweite Mannschaft abstellen zu können, traten die Pfälzer mit der gleichen Formation an wie im ersten Herbst.

Die Gastgeber ihrerseits verzichteten noch auf Rückkehrer Jurij Magit, sodass es auch bei ihnen zu keinem Wechsel kam. Das Ergebnis blieb ebenfalls gleich: Der RSV gewann auch in eigener Halle mit 7:3, wenn auch bei anderer Verteilung von Siegen und Niederlagen, und bleibt damit in der Tischtennis-Oberliga ohne Punktverlust.

Kampfloser Satz, kampfloses Spiel

Angesichts der gegnerischen Aufstellung durften sich die Klein-Winternheimer eigentlich keinen Ausrutscher erlauben. Dennoch hätte das Duell einen anderen Verlauf nehmen können. Anders als beim ersten Aufeinandertreffen gewann der RSV beide Doppel, Marco Gottwald/Yves Besier wiederholten ihren Sieg über Timo Schulz /Marcel Dohmen, Björn Baum/Jan Kämmerer revanchierten sich für ihre 0:3-Niederlage gegen Rimvydas Martika/Henry Wiche und holten damit einen nicht eingeplanten Punkt.

Zugute kam den Gastgebern zudem, dass Wiche mit Rückenproblemen angereist war, gegen Baum bereits den dritten Satz kampflos abgab und gegen Kämmerer gar nicht mehr antrat.

„Das Ergebnis klingt deutlich“, sagte Gottwald. „Aber bei zwei gewonnenen Doppeln und einem geschenkten Spiel, das hätte umgehen können, wäre auch ein 5:5 möglich gewesen.“ So aber fiel es nicht ins Gewicht, dass Besier und er die abschließenden Einzel verloren. Die Entscheidung war bereits zuvor gefallen.

 

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