Oberliga Damen | Gert Adolphi | 14.01.26 Guter Abend, dankbarer Gegner Die Tischtennisspielerinnen des RSV Klein-Winternheim steigen mit einem 9:1gegen den TTC Brücken in die Oberliga-Rückrunde ein. Theresa Zabel, hier im Doppel mit Julia Sloboda, holte ihre ersten Oberligapunkte als Stammspielerin des RSV Klein-Winternheim. | Bernd Eßling Klein-Winternheim. Der erwartete Heimsieg gelang den Tischtennisspielerinnen des RSV Klein-Winternheim gegen den TTC Brücken; mit 9:1 fiel das Ergebnis gegen das Oberliga-Schlusslicht deutlich aus. „Das war ein guter Abend und ein guter Einstieg in die Rückrunde“, bilanzierte Julia Sloboda. „Brücken war aber auch ein dankbarer Gegner.“ Den 10:0-Hinrundensieg vermochte ihre Mannschaft nur deshalb nicht zu wiederholen, weil der TTC auf die beim Saisonauftakt verletzte Lisa Erfurt zurückgreifen konnte. Obwohl nur die Nummer drei der Brückener, schätzten die Klein-Winternheimer Spielerinnen, die den TTC bereits aus der Relegation kannten, sie als stärkste Akteurin ihres Teams ein. Gut aufs Material eingestellt Beim 5:5, das dem RSV damals den Sieg in der Dreierausscheidung bescherte, hatte Erfurt beide Einzel gewonnen. Bei der Neuauflage des Duells war setzte sie sich gegen Theresa Zabel knapp mit 13:11 und 12:10 im dritten und vierten Satz durch. „Erfurt spielt aggressiv und fest“, erläuterte Sloboda. „Gegen Theresa war sie sehr aktiv und kam damit durch.“ Die 14-jährige Zabel enttäuschte bei ihrem Debüt als Stammspielerin allerdings nicht; gegen Eva Zägel trug auch sie einen Punkt zum Gesamtergebnis bei. „Gegen sie hatte Theresa eigentlich größere Bedenken, weil Zägel mit Noppenbelag spielt“, erläuterte die Teamsprecherin. Gecoacht von Lydia Meier, deren Platz der Youngster im Team übernommen hat, stellte sich Zabel aber gut auf das gegnerische Material ein und gewann ohne Satzverlust. Alle Artikel von Tischtennis