Regionalliga | Gert Adolphi | 24.09.15

Zu Gast beim härtesten Konkurrenten

88-Zweite tritt am Samstag in Pirmasens und am Sonntag zum Spitzenkampf bei der Bundesligareserve des ASV Köllerbach an.

Mainz. Es ist erst der dritte Kampftag, aber in der Ringen-Regionalliga könnte schon am Sonntag eine Richtungsentscheidung fallen, wenn der ASV Mainz 88 II beim KSV Köllerbach II gastiert (Beginn: 15 Uhr). Die Saarländer gelten als schärfster Konkurrent der Mainzer bei der Titelvergabe. Schon am Samstag tritt das Team von Steven Krumbholz beim ASV Pirmasens an (Beginn: 19.30 Uhr).

„Zwei Kämpfe sind nicht so dramatisch“, zerstreut der Trainer die Sorge, das Duell in der Pfalz könnte sich negativ auf den Spitzenkampf am Sonntag auswirken. „Wenn du bei einer Deutschen Meisterschaft ringst, ist das Standard. Problematisch wird es nur, wenn jemand viel Gewicht machen muss. Das haben wir aber in der Zweiten Mannschaft gut im Griff.“

Die Pfälzer stehen nach zwei Begegnungen noch ohne Punkt da, bislang brachten sie noch keine vollzählige Mannschaft an den Start. „Man darf die Pirmasenser dennoch nicht unterschätzen“, sagt Krumbholz. „Die haben Bulgaren in ihrem Kader. Und gegen uns werden sie stark stellen und ihre Lücken stopfen. Wir müssen sie ernstnehmen.“ Ein Sieg sollte aber allemal drin sein.

Schwerer wird es im Saarland. „Nach den bisherigen Ergebnissen sehe ich die Köllerbacher ein bisschen in der Favoritenrolle“, sagt der Mainzer Trainer. „Sie haben eine große Qualitätsdichte. Auch wenn es eine relativ junge Mannschaft ist, besitzt sie doch viel Potenzial.“ Gewinnen wollen die 88er dennoch. „Wenn es nicht reicht, aber die Jungs haben sich gut verkauft, bin ich auch zufrieden“, sagt Krumbholz. „Es gibt ja auch noch einen Rückkampf.“

 

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