Pokalwettbewerbe | Peter H. Eisenhuth | 29.09.16

Lösbare Lose

Der SV Gonsenheim und der TSV Schott Mainz treten im Pokal-Viertelfinale bei Verbandsligisten an.

Mainz. Lospech lässt sich den Mainzer Fußball-Oberligisten nicht bescheinigen: Im Viertelfinale des Südwestdeutschen Verbandspokalwettbewerbs müssen beide zwar auswärts antreten, dafür aber treffen sie auf Verbandsligisten: der SV Gonsenheim auf den ASV Fußgönheim, der TSV Schott Mainz auf Eintracht Bad Kreuznach. Da scheint das Halbfinale mit der Auslosung einen Schritt nähergerückt zu sein…

„Ich glaube, ab jetzt gibt es keine einfachen Gegner mehr“, sagte Babak Keyhanfar, der Gonsenheimer Trainer, dessen Mannschaft sich am Mittwoch in Rüssingen mit 6:0 durchgesetzt hatte. „Aber bei einem Verbandsligisten zu spielen, ist immer noch ein angenehmeres Los, als einen der Oberligisten oder Wormatia Worms zu erwischen – trotz der Sensation von gestern Abend.“ Die Fußgönheimer, Tabellenzweiter in ihrer Klasse, hatten sich nach Elfmeterschießen gegen Regionalligisten FK Pirmasens durchgesetzt. „Das wird eine schwere, aber lösbare Aufgabe.“

Meeth: Zum Glück keine halbe Weltreise

Überwindbar ist auch die Hürde, die der TSV Schott nehmen muss, um die Runde der letzten Vier zu erreichen. Die Kreuznacher Eintracht steht als Aufsteiger in der Verbandsliga derzeit mit neun Punkten aus neun Spielen auf dem neunten Rang. Zumindest von der Papierform her hat der Vorjahresfinalist – am Mittwoch 1:0-Sieger beim Bezirksligaklub Phönix Schifferstadt – den schwächsten aller Kontrahenten erwischt.

Sascha Meeth schließt sich der Einschätzung seines Kollegen bezüglich der nicht mehr vorhandenen einfachen Gegner an, weiß aber auch, „dass wir als Favorit nach Bad Kreuznach fahren“. Das Schönste an diesem Los sei, dass seinem Team nicht wieder eine halbe Weltreise am Mittwochabend bevorstehe. „Und auch im Hinblick auf das Zuschauerinteresse dürfte das eine ganz interessante Partie werden“, sagt der Schott-Trainer. Die Chance, ins Halbfinale einzuziehen, wollten seine Spieler und er sich nicht nehmen lassen. „In der dritten oder vierten Runde wäre mir ein Ausscheiden noch egal. Aber an der Schwelle, an der wir jetzt stehen, wollen wir auch mit aller Macht weitergehen.“

In den beiden anderen Partien stehen sich der FV Dudenhofen (Verbandsligadritter) und Oberligist SV Morlautern sowie Oberliga-Rückkehrer TuS Mechtersheim und Regionalligist Wormatia Worms gegenüber. Die Spiele sind für Mittwoch, 12. Oktober angesetzt.

 

Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier.

Alle Artikel von Fußball (Amateure)