Pokalwettbewerbe | Peter H. Eisenhuth | 28.09.16 Manchmal muss es ein Strafstoß sein Der TSV Schott erreicht das Pokal-Viertelfinale durch einen 1:0-Sieg beim Bezirksligisten Phönix Schifferstadt. Jonas Raltschitsch scheidet mit Fleischwunde aus. Schoss sein Team ins Viertelfinale, wenn auch vom Elfmeterpunkt: Necmi Gür. | Archiv/Eisenhuth Schifferstadt. Zu einem Kantersieg hat es nicht ganz gereicht. Doch auch das 1:0 (0:0) bei Phönix Schifferstadt genügte dem TSV Schott Mainz zum Einzug ins Viertelfinale des Fußball-Verbandspokals. „Manchmal muss man froh sein, wenn man einen Handelfmeter bekommt“, stellte Kotrainer Klaus Bauer nach der Partie am Mittwochabend lakonisch fest. Den Strafstoß verwandelte Necmi Gür in der 78. Minute. „Aber das zumindest souverän.“ Trainer Sascha Meeth war mit der Spielweise nicht so recht zufrieden, „aber gegen solche Entwicklungen bist du ein Stück weit machtlos“, sagte er. Nach einem Highlight wie dem 4:0 im Oberligaspiel gegen den SC Hauenstein am vorigen Samstag sei in den Köpfen der Spieler natürlich der Gedanke, gegen einen Bezirksligisten werde es schon von selbst gehen. „Du glaubst, der Gegner werde irgendwann müde, aber wenn du ihn nicht müde spielst, passiert es nicht.“ Am Ende ausgeartet In der ersten Viertelstunde nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste ihre stärkste Phase, ließen aber ihre Chancen ungenutzt. „Und dann kann ein solches Spiel auch noch kippen“, merkte Meeth an. Zwar hatte seine Mannschaft während der gesamten Partie keine Torgelegenheit zugelassen und zur Freude des Trainers auch das Konterspiel des Außenseiters konsequent unterbunden. „Aber es kann ja immer durch einen Freistoß oder Eckball noch etwas passieren. Zum Glück ist es gutgegangen, und im Endeffekt fahren wir zufrieden nach Hause. Wir haben die nächste Runde erreicht.“ Ein Kompliment machte Meeth seinen Akteuren auf einer anderen Ebene. „Als es in der Schlussphase hektisch wurde, haben wir uns nicht provozieren lassen. Jonas Raltschitsch haben sie mit einer Fleischwunde am Knöchel vom Platz getreten und dann auch noch bespuckt, ein anderer Spieler hat Khaled Abou Daya ins Gesicht gefasst, aber unsere Jungs sind ruhig geblieben.“ Das Verhalten der Gastgeber vermochte der Mainzer Coach nicht nachzuvollziehen. „Schifferstadt hat wirklich eine gute Truppe zusammen Umso bedauerlicher finde ich es, dass das Ganze in den letzten zehn Minuten so ausgeartet ist.“ Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Fußball (Amateure)