Landesliga | Guido Steinacker | 15.05.16 Zurück im Spiel reicht nicht Die Saison droht für Landesligist TSG Hechtsheim mit einer ausgedehnten Niederlagenserie zu Ende zu gehen. Gegen den neuen Tabellenzweiten SV Rülzheim hielt die Mannschaft allerdings recht gut mit. Krystian Borowski erzielte durch den Anschlusstreffer zum 1:2 gegen den SV Rülzheim das letzte Heimtor der TSG Hechtsheim in dieser Saison. Bleibt es gar das letzte Saisontor, müsste die TSG vermutlich in einem oder mehreren Entscheidungsspielen um den gesicherten Platz weiterkämpfen. | Archiv/Eßling Hechtsheim. Auch, wenn die Leistung recht ordentlich ausfällt, reicht es für Landesligist TSG Hechtsheim derzeit nicht mehr zum Punkten. Nach der 1:2 (0:0)-Heimniederlage gegen den neuen Tabellenzweiten SV Rülzheim geht Trainer Tobias Rieger fest davon aus, dass sich seine Mannschaft in einem oder mehreren Entscheidungsspielen vor dem 13. Platz wird retten müssen. An der Niederlage gegen den SVR wird es am wenigsten gelegen haben. Die vierte Niederlage in Serie, das sechste nicht gewonnene Spiel hintereinander nahm erst nach einer Stunde konkrete Formen an, „bis dahin war es eigentlich eine Partie auf Augenhöhe“, betonte der TSG-Trainer. Das Problem der Hechtsheimer hieß genau so, wie das der SVW Mainz bei ihrem Spiel am vorigen Wochenende in Rülzheim: Auch der TSG setzte SVR-Angreifer Moritz Stock, der nun in nur elf Partien auf 18 Treffer kommt, schwer zu und erzielte beide Tore für die Gäste (50., 60.). „Der ist einfach schwer zu stoppen, wenn er erst mal in den Lauf gekommen ist, auch für uns war er nicht so einfach unter Kontrolle zu bringen“, schilderte Rieger. Borowski trifft nach einen Akinci-Freistoß Ein Standard half den Hechtsheimer zu Beginn der Schlussphase zurück ins Spiel. Serkan Akinci brachte den Ball hinein, Krystian Borowski traf (1:2, 75.). Eine bessere Gelegenheit zum Ausgleich ergab sich auch noch, aber insgesamt war auch dieser Auftritt der TSG offensiv zu harmlos. Zwar stand Amin Ouachchen wieder parat und spielte 70 Minuten lang, doch der ist noch zu weit von seiner normalen Fitness entfernt um als Alleinunterhalter im Angriff wirken zu können. „Wir hätten gerne mitgeholfen, durch einen Erfolg gegen die Rülzheimer das Rennen vorne noch spannender zu gestalten, aber uns fehlt derzeit ein Spieler, der die Dinger einfach reinmacht“, schildert Rieger sein Hauptproblem. Und möglicherweise fehlen eine ganze Reihe Akteure, wenn es in die Saisonverlängerung gehen sollte, denn der eine oder andere Spieler könnte, wie auch er selbst, Urlaubspläne hegen, deutet Rieger an – kommt nach dem Abschluss einer Saison schon mal vor. Im Gegensatz zu den Konkurrenten hat der Hechtsheimer Coach aber überhaupt keine personellen Reserven um fehlende Urlauber zu ersetzen. TSG Hechtsheim: Müller - Jennerke, Bergmann, Dragun (50. Meier), Erdogan - Frey, Strohmeier, Idzan, S. Akinci, Borowski - Ouachchen (70. Teichreb). Alle Artikel von Fußball (Amateure)