red | 09.07.2017

Sammlungsbewegung vom Hartenberg

Die Minigolfer des 1.MGC Mainz gewinnen am letzten Tag der Deutschen Meisterschaften vier weitere Medaillen.

Murnau. Auch am Schlusstag der Deutschen Minigolf-Meisterschaften in Murnau war der Mainzer Medaillenhunger noch nicht gestillt. In den Matchplay-Wettbewerben belegten Nicole Gundert-Greiffendorf und Manuel Szablikowski jeweils den zweiten sowie Steffi Blendermann und Sebastian Piekorz den dritten Platz. In der Gesamtbilanz avancierten die Akteure des 1.MGC Mainz mit neun von vierzehn möglichen Plaketten – zwei Titel, fünf zweite und zwei dritte Plätze – zu einer wahren Sammlungsbewegung.

Im Matchplay meinte es die Setzliste mit Minigolfern aus dem Hartenbergpark nicht allzu gut: Bereits im Achtelfinale kam es zu klubinternen Duellen zwischen Alice Kobisch und Nicole Gundert-Greiffendorf sowie zwischen Marcel Noack und Markus Obeth. Dennoch schafften vier Mainzer den Sprung ins Halbfinale.

Mainzer Halbfinale

Gundert-Greiffendorf gelang nach ihrem Sieg gegen Kobisch ein 5:2 gegen Vanessa Peucker (Dormagen-Brechten) und traf anschließend auf Steffi Blendermann, die tags zuvor Meisterin im Strokeplay geworden war. Auf ihrem Weg ins Halbfinale des Matchplays hatte sie Renate Vetter (Bensheim) und Susanne Bremicker (Dormagen-Brechten) ausgeschaltet.

Das eng umkämpfte Mainzer Halbfinale ging mit 6:5 an Gundert-Greiffendorf, ihre Endspielgegnerin war Vorjahresfinalistin Sabine Hammerschmidt (SG Schwaikheim/Hilzingen). Die Entscheidung fiel in der Verlängerung, an der dritten Extrabahn setzte sich Hammerschmidt mit 5:4 durch. Für Gundert-Greiffendorf war es nach dem zweiten Rang mit dem Team die zweite Silbermedaille dieser Titelkämpfe. Steffi Blendermann gewann das Spiel um den dritten Platz sicher mit 5:2 gegen Nicole Birkelbach (Göttingen).

Noch ein Mainzer Halbfinale

Bei den Männern galt es, vier K.o.-Runden vor dem Finale zu überstehen. Miro Stoparic hatte auf eine Teilnahme am Matchplay verzichtet, Titelverteidiger Lukas Neumann ereilte das Aus schon in der ersten Runde, alle weiteren Mainzer erreichten das Achtelfinale. Hier unterlag Lars Greiffendorf dem Homburger Pascal Gillen, Markus Obeth zog gegen seinen Vereinskameraden Marcel Noack den Kürzeren, der wiederum im Viertelfinale gegen Sebastian Kube (Dormagen-Brechten) knapp mit 4:5 die Segel streichen musste.

In der anderen Hälfte des Tableaus marschierten Manuel Szablikowski und Sebastian Piekorz locker durch die ersten drei Runden. Szablikowski besiegte Kai Dorner (Dormagen-Brechten), Florian Wietz (Niendorf) und den Drittplatzierten des Strokeplay, Patrick Bothmann (Dormagen-Brechten). Piekorz setzte sich gegen Daniel Drewes (Künzell), Sven Helldörfer (Kelheim) und Greiffendorf-Bezwinger Pascal Gillen durch. Einem reinen Mainzer Endspiele stand auch hier die Setzliste im Weg, Szablikowski und Piekorz trafen im Halbfinale aufeinander, Szablikowski gewann 5:3.

Im Finale gegen Sascha Spreier (Homburg) blieb der Mainzer allerdings chancenlos – nach einer 1:5-Niederlage musste er mit der Silbermedaille vorliebnehmen. Piekorz holte sich Bronze durch ein lockeres 5:2 gegen Sebastian Kube.

Alle Artikel von Minigolf