Gert Adolphi | 05.09.16 Nur hauchdünn das Finale verpasst Neu 88er Andriy Yatsenko beendet die Junioren-WM auf dem fünften Platz. Macon. Auf diesen Ringer können sich die Anhänger des ASV Mainz 88 freuen: Andriy Yatsenko blieb bei den Junioren-Weltmeisterschaften im französischen Macon zwar ohne Medaille, doch er verpasste den Einzug in den Endkampf nur denkbar knapp. Im Halbfinale des Freistil-Fliegengewichts unterlag der 19-jährige Ukrainer dem Russen Khasankhusein Badrudinov hauchdünn mit 7:8. Das Duell wurde von den WM-Organisatoren zum „Match of the Day“ gewählt. Die beiden Athleten schenkten einander nichts, jede Wertung war heiß umkämpft. Startete einer einen Angriff, konnte er nie sicher sein, dass er auch den Punkt machen würde. Beide erwiesen sich als Meister im Auskämpfen kniffliger Situationen. Yatsenko führte 4:2 und hatte den Russen nach knapp anderthalb Minuten schon fast auf den Schultern, doch der rettete sich in größter Not aus der Kampfzone. Der Neu-88er erhöhte auf 6:2 und schien auf dem besten Weg, mit einem 8:2 in die Pause zu gehen. Nach einem Beinangriff hatte Yatsenko seinen Widersacher fast zu Boden gebracht, doch der wand sich aus der Umklammerung, konterte und verkürzte auf 4:6. In der zweiten Runde drehte Badrudinov die Begegnung zur 8:6-Führung. Der Ukrainer versuchte noch einmal alles, schaffte es aber nur noch, seinen Kontrahenten zwei Sekunden vor dem Schlussgong von der Matte zu schieben. Den Kampf um Bronze verlor Yatsenko gegen den US-Amerikaner Daton Fix. Zu Beginn des Wettbewerbs hatte der Ukrainer mit 12:2 technisch überlegen gegen den Georgier Kakha Iremadze gewonnen. Auch sein Viertelfinalkampf endete vorzeitig. Der 88er bezwang Mukhambet Kuatbek aus Kasachstan 10:0. Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Ringen