Landesliga | Guido Steinacker | 18.04.16 Ohne das Stürmerduo ist vorne nichts los Kein Durchkommen gegen die drittschwächste Abwehr der Liga: Landesligist TSG Hechtsheim vermochte ohne seine beiden etatmäßigen Angreifer keine Lücke im engen Defensivgewebe des Tabellenvorletzten VfL Neustadt zu finden und ging mit einem 0:0 vom Platz. Hechtsheim. Versucht haben sie es, „an kreativen Ideen hat es aber leider etwas gefehlt“, musste Tobias Rieger erkennen. Der Trainer des Fußball-Landesligisten TSG Hechtsheim durfte sich gegen die drittschwächste Abwehr der Liga mehr erhoffen als ein 0:0, musste aber anerkennen, dass es trotz vieler Liebesmüh' einfach nicht klappen wollte, den Ball im Gästetor unterzubringen. „Bis vor das Tor haben wir ganz ordentlichen Fußball gespielt, aber die Neustädter haben gut verteidigt“, erkannte der Hechtsheimer Trainer an. „Sie haben sich in jeden Ball reingeschmissen und wir kein Mittel gefunden, um durch eine einzelne Aktion die Führung zu schaffen.“ Immerhin gelang es, über 90 Minuten das Spiel zu kontrollierten, der VfL hatte keine nennenswerten Offensivszenen. Ohne Durchschlagskraft beim Anrennen gelangen aber kaum einmal Anspiele in den Strafraum. Der Qualitätsverlust durch die Ausfälle der beiden Stammspieler im Sturm scheint schwer zu kompensieren gegen defensive Gegner. „Uns haben die Kaltschnäuzigkeit eines Amin Ouachchen und die Alleingänge eines Davin Dzaka gefehlt“, berichtete Rieger, der Michael Mader und Allrounder Kevin Frey nach vorne setzte – eigentlich durchaus trefferverdächtig. Dzaka fehlte wegen eines verdrehten Knies, Ouachchen wegen der unendlichen Geschichte seiner Achillessehnenschmerzen. „Es kann sein, dass sie beide nicht mehr auflaufen können in dieser Saison“, betonte Rieger. Das kann ja lustig werden. TSG Hechtsheim: Müller – Jennerke (55. G. Akinci), Maier, Dragun, Erdogan - S. Akinci, Idzan, Bergmann, Borowski (75. Teichreb) - Mader, Frey. Alle Artikel von Fußball (Amateure)