Landesliga | Guido Steinacker | 04.04.16

Von der Bank kommt wieder Qualität

Mit etwas verbessertem Peronalbestand reichte es für Landesligist TSG Hechtsheim zu einem klaren 4:1 (1:0)-Erfolg über den SV Geinsheim.
Allmählich steht der allzu schlanke Kader der TSG Hechtsheim soweit komplett zur Verfügung, dass Trainer Tobias Rieger wieder etwas Auswahl hat. Das half auch gegen den SV Geinsheim weiter, viermal gab es Tore der TSG zu bejubeln.
Allmählich steht der allzu schlanke Kader der TSG Hechtsheim soweit komplett zur Verfügung, dass Trainer Tobias Rieger wieder etwas Auswahl hat. Das half auch gegen den SV Geinsheim weiter, viermal gab es Tore der TSG zu bejubeln. | Archiv/Steinacker

Hechtsheim. Den einen oder anderen guten Fußballer hat der Kader der TSG Hechtsheim unzweifelhaft aufzubieten. Aber die laufende Saison des Landesligisten zeigte, dass es Qualität auch in einer gewisser Breite braucht, um die Stärken konstant auszuspielen. Gegen den SV Geinsheim konnte TSG-Trainer Tobias Rieger nun erstmals seit längerem wieder Spieler von der Bank bringen, die die spielerische Qualität aufrechtzuerhalten vermochten, so dass ein 4:1 (1:0)-Erfolg gelang, der erst in der sonst eher schwierigen der zweiten Halbzeit Form annahm.

Stürmer Davin Dzaka musste 70 Minuten auf der Bank auf seinen Einsatz warten, der ihm immerhin noch einen Scorerpunkt als Vorbereiter des letzten Treffers des Tages einbrachte. „Wir haben das Spiel eigentlich über 90 Minuten beherrscht, uns aber eine kurze Pause gegönnt“, berichtete Rieger von einer nie gefährdeten Angelegenheit. Mit der Umsetzung des eigentlichen Zwecks einer Überlegenheit, nämlich das Toreschießen, klappte es allerdings erst recht spät.

Kurz vor der Pause erst half ein Strafstoß, den Bann zu brechen. Ivan Idzan traf den von Steffen Jennerke herausgeholten Elfer vom Punkt (1:0, 43.). Halbzeitübergreifend waren es enorm ertragreiche Minuten für die Hechtsheimer, denn Kevin Frey gelangen gleich nach Wiederbeginn die nächsten beiden TSG-Tore zum nunmehr klaren 3:0-Vorsprung (46., 48.).

Es folgte die erwähnte schöpferische Auszeit der Mannschaft, so dass der SVG nach 55 Minuten durch Simon Schneider auf 3:1 herankam. Zwar konnte Marco Bergmann erst in der Schlussminute das 4:1 nachschieben, doch die Kontrolle über das Geschehen gaben die Hechtsheimer niemals ab. „Die Geinsheimer haben alles versucht, aber wir hätten das Spiel früher für uns entscheiden können“, findet Rieger. Doch der Klassenverbleib, das bescheidene Ziel angesichts der schwierigen Kadersituation, sollte in der aktuellen Besetzung nicht mehr lange das Thema sein.

 

TSG Hechtsheim: Müller - Jennerke (70. Dzaka), Bochenek, Dragun, Erdogan - Mader (80. G. Akinci), Bergmann, Idzan, Frey - Borowski (60. S. Akinci), Ouachchen.

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