Verbandsliga | Peter H. Eisenhuth | 08.11.14

Demnächst im Volkspark?

Fortuna Mombach spielt beim FK Pirmasens II gegen den Tabellenführer und die desaströse Auswärtsbilanz.
Greg Szymanek ist mit acht Treffern der gefährlichste Mombacher Angreifer in dieser Saison. Auswärts jedoch haben er und die Fortuna noch nichts gerissen.
Greg Szymanek ist mit acht Treffern der gefährlichste Mombacher Angreifer in dieser Saison. Auswärts jedoch haben er und die Fortuna noch nichts gerissen. | Eva Willwacher

Mombach. Wenn alles in den gewohnten Bahnen läuft, werden sie am Montagabend wieder angefressen in ihrer Kabine sitzen und darüber reden, warum es am Sonntag mal wieder nicht geklappt hat. „Darauf habe ich keinen Bock mehr, und den Spielern geht es auch nicht anders“, sagt Thomas Eberhardt, der Trainer des Verbandsligisten Fortuna Mombach.

Was also tun? Vielleicht endlich mal ein Auswärtsspiel gewinnen. Es wäre das erste in dieser Saison, und die Bewährungsfrist, die Eberhardt einigen (ungenannten) seiner Akteure bis zur Winterpause gesetzt hat, dauert ja auch nicht mehr so lange. An diesem Sonntag tut sich allerdings ein Problem auf: Um ihrem bislang einzigen Auswärtspünktchen etwas Gesellschaft zu gönnen, müssen die Mombacher dem FK Pirmasens II zeigen, dass sie mehr draufhaben als bei sieben Begegnungen in der Fremde angedeutet – und die Pirmasenser sind nach wie vor Tabellenführer.

Aus dem Rhythmus ausbrechen

„Die Tabellensituation des Gegners ist mir egal“, sagt Eberhardt, „es geht einfach nur darum, dass die Jungs endlich auch mal auswärts so auftreten wie zu Hause.“ Dass sie endlich einmal aus dem Rhythmus – Montag, Mittwoch, Freitag gut trainieren, Sonntag Heimspiel gewinnen, Montag, Mittwoch, Freitag gut trainieren, Sonntag Auswärtsspiel verlieren – ausbrechen. „Wir sind gut, das wissen wir“, sagt der Trainer, „aber wir müssen es auch mal hinkriegen, uns gegen den stärkeren Widerstand des Gegners durchzusetzen.“

Und sollte das Problem seiner Elf tatsächlich mit den ungewohnten und oft schwer bespielbaren Rasenplätzen zusammenhängen, hat Eberhardt noch einen Veränderungsvorschlag parat. „Dann werden wir demnächst im Volkspark trainieren. Statt in die Kabine können wir uns dort ja ins Bähnchen setzen…“

 

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