Bezirksliga | Peter H. Eisenhuth | 05.12.14

Nicht alle haben schon Pause

In der Bezirksliga stehen am Sonntag drei Nachholspiele auf dem Programm. Für drei Mannschaften geht es um Platzierungen im Vorderfeld.

Rheinhessen. Vier Nachholspiele sollen in der Fußball-Bezirksliga noch vor der Winterpause absolviert werden, drei davon an diesem Sonntag. Für die Situation an der Tabellenspitze ist die Partie des TSV Zornheim gegen den ASV Nibelungen Worms von hoher Wichtigkeit (Anstoß: 14 Uhr). Mit einem Sieg könnten die Zornheimer wieder bis auf einen Punkt an Tabellenführer TuS Marienborn heranrücken und gleichzeitig ihren Vorsprung auf den drittplatzierten FSV Saulheim auf fünf Zähler ausbauen.

Für die Nibelungen, die bislang wenig Konstanz in ihren Leistungen zeigten, ist es quasi die letzte Chance, auch noch in die oberen Regionen vorzustoßen. Gewinnen die Wormser, beträgt ihr Rückstand auf den zweiten Platz zwar immer noch sechs Zähler, doch das wäre ein Anreiz für die Wintervorbereitung. Mit einer guten Serie könnten die Gäste ab März noch einmal angreifen. Bei zwölf Punkten Rückstand wäre eine Aufholjagd bis in die höchsten Regionen eher unwahrscheinlich.

Auch der TSV Schott Mainz II kann noch Ansprüche auf einen potenziellen Aufstiegsplatz anmelden, falls er beim TSV Schornsheim gewinnt (Anstoß: 14.30 Uhr). Die Mainzer kämen dann auf 32 Punkte, vier weniger als die Zornheimer derzeit haben. Den Schornsheimern, die am darauffolgenden Sonntag noch den SV Gimbsheim erwarten, droht der Sturz auf einen Abstiegsplatz, gehen sie in beiden Nachholspielen leer aus.

Die SpVgg Ingelheim verlässt erstmals nach dem fünften Spieltag den vorletzten Platz, sofern  sie bei Schlusslicht Eintracht Herrnsheim gewinnt. Die Ingelheimer würden dann die TSVgg Stadecken-Elsheim und vorerst auch den SV Guntersblum überholen.

 

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