Oberliga Damen | Gert Adolphi | 13.03.26 Nicht mehr so einfach Die Oberligaspielerinnen des RSV Klein-Winternheim treffen auf die TSG Zellertal. Klein-Winternheim. An den 7:3-Erfolg bei der TSG Zellertal erinnert sich Julia Sloboda besonders gerne – mit dem hatten sie und ihre Mitspielerinnen nicht gerechnet. „Wir haben locker aufgespielt, weil wir ohne Erwartungen in die Begegnung gegangen sind“, sagt die Sprecherin des RSV Klein-Winternheim. „Umso mehr haben wir uns gefreut.“ Als Außenseiter hatte sich der Oberligaaufsteiger eingeschätzt, weil die Pfälzerinnen vor ihnen in der Tabelle standen. Doch das hat sich gewandelt. Mit einem Sieg am Samstag (18.30 Uhr) über die viertplatzierte TSG würde der RSV seinen zweiten Rang festigen und gleichzeitig die Distanz auf einen Verfolger vergrößern. Dass es erneut so einfach wird, glaubt Sloboda allerdings nicht. Drei Wochen sind seit dem bislang letzten Auftritt der Klein-Winternheimerinnen, dem 8:2 in Remmesweiler, vergangen, durchgängig trainiert haben sie, auch urlaubsbedingt, nicht. Zudem sind die Gäste im vorderen Paarkreuz stark besetzt, Sylke Bayer belegt mit 20:6 Spielen den vierten, Silke Ermel mit 18:10 den achten Rang der Bestenliste. Sloboda selbst sollte das nicht schrecken. Sie ist hinter dem Gau-Odernheimer Toptalent Lene Walz mit 24 Siegen aus 30 Einzeln Zweite dieses Klassements. Das Rezept für einen erneuten Erfolg soll das Gleiche wie in Zellertal sein. „Wir gehen ohne Druck ins Spiel.“ Alle Artikel von Tischtennis