Verbandsliga | Peter H. Eisenhuth | 20.09.14 Vor Tabellenletzten sind sie inzwischen gewarnt SpVgg Ingelheim will beim VfL Neustadt das Zeiskam-Erlebnis vergessen machen. Ingelheim. Nein, Jürgen Collet meint nicht die 0:3-Pokalniederlage gegen den FK Pirmasens, wenn er sagt: „Wir haben etwas gutzumachen.“ Der Trainer der SpVgg Ingelheim bezieht sich vielmehr auf die 0:4-Heimpleite gegen Jahn Zeiskam am vorigen Sonntag, einem Meisterschaftsspiel, nach dem er seinem Team eine „geschlossene Mannschaftsleistung“ bescheinigt hatte – eine geschlossen schlechte, versteht sich… Am Sonntag beim VfL Neustadt will Collet wieder ein anderes Gesicht seiner Elf sehen. Beispielsweise das aus der zweiten Halbzeit vom Mittwochabend, als der Verbandsligist den zwei Klassen höheren Pirmasensern ein ebenbürtiger Gegner war. Laufstark, kampfstark, mit vielen sehr guten spielerischen Elementen. Dass der Gegner inzwischen Tabellenletzter ist, sollte den Ingelheimern eine Warnung sein – auch die Zeiskamer zierten vor Wochenfrist das Ende des Klassements. „Spätestens seitdem sollte jeder begriffen haben, dass es nicht reicht, mit 90 oder 95 Prozent in ein Spiel zu gehen“, sagt Collet. „Wir wollen in Neustadt gewinnen. Wir haben etwas gutzumachen, und wir wollen oben dranbleiben.“ Für die Anfangsformation zeichnen sich einige Veränderungen ab. Oliver Schmitt könnte wieder von Beginn an stürmen; auf die Routine des ehemaligen Regionalligaangreifers kann die Spielvereinigung kaum verzichten. Auch Jonathan Trost und Nikita Voronjanskij stehen wieder zur Verfügung. Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Fußball (Amateure)