Oberliga | Gert Adolphi | 04.03.26 Wie erwartet und doch anders Tischtennis-Oberligist DJK RW Finthen gewinnt in Heusweiler mit 7:3, hat allerdings den VfR Simmern im Nacken. Filipe Oliveira Neves (l.) und Frederik Stadler gewannen zusammen und ihre jeweiligen Einzel. | Archiv/Eßling Heusweiler. Das 7:3, das Jan Stippich als Minimalziel ausgegeben hatte, holten die Tischtennisspieler der DJK RW Finthen bei der DJK Heusweiler und verschafften sich damit etwas Luft im Kampf um den Verbleib in der Oberliga. „Ich bin zufrieden“, sagte der Rot-Weiß-Kapitän. „Es war ein gutes Spiel.“ Ganz so, wie er es erwartet hatte, lief die Begegnung allerdings nicht. Stippich hatte eine Überlegenheit seiner Mannschaft in beiden Paarkreuzen prognostiziert, doch nur Frederik Stadler und Filipe Olivares Neves wurden den Ansprüchen mit vier Siegen auf den vorderen Positionen gerecht. „Hinten lief es etwas schlechter, als erwartet“, räumte der Spielführer ein. Das lag zum einen daran, dass der Heusweiler Nachwuchsspieler David Seitzer, den Stippich und Nils Christmann in der Hinrunde noch problemlos bezwungen hatten, einen Leistungssprung vollzogen hat. Nur Stippich konnte seinen Sieg wiederholen. Zum anderen hatten die Finther nicht mit dem Einsatz von Jürgen Braun gerechnet, der nach halbjähriger Verletzungspause inklusive einer Operation sein Comeback gab. „Gegen ihn hatte ich noch nie gewonnen“, sagte der Rot-Weiß-Kapitän. Dabei blieb es, Christmann war ebenfalls chancenlos. Doppel umgestellt Ihrem vorderen Paarkreuz und den Doppel verdankten es die Finther, dass die Begegnung nicht knapper verlief. Entgegen Stippichs Ankündigung hatten sie ihre Formationen Konsequenz aus zuletzt schwachen Leistungen umgestellt. Oliveira Neves und Stippich hatten schon einmal erfolgreich miteinander gespielt, Stadler und Christmann gaben ihre Premiere. „In dieser Konstellation hat es gut geklappt“, kommentierte der Kapitän die Siege in den Auftaktpartien. In Sicherheit sind die Finther allerdings nicht. Das bisherige Schlusslicht VfR Simmern kommt auf, hat sich bereits auf den Relegationsrang verbessert und liegt nur noch zwei Punkte hinter den Rot-Weißen. „Es wird noch eng“, sagt Stippich. „Und wir haben keine einfachen Spiele mehr, Simmern hat das leichtere Restprogramm.“ Die DJK muss noch gegen die viertplatzierten TTF Illtal II sowie die Spitzenteams aus Klein-Winternheim und Nassau antreten. Am letzten Spieltag gastieren die Finther in Simmern. „Es kann sein, dass wir am 19. April ein Finale um den Klassenverbleib beziehungsweise den Relegationsplatz spielen.“ Alle Artikel von Tischtennis