Oberliga Damen | Gert Adolphi | 12.05.26 Krasses Niveau im Duell der Jüngsten Mina Dong (9) und Lea Vollmer (12) begeistern beim mit 2:8 verlorenen Regionalliga-Aufstiegsspiel des RSV Klein-Winternheim gegen den TTC Singen. Rastatt. Erwartungsgemäß haben die Tischtennisspielerinnen des RSV Klein-Winternheim ihr Aufstiegsspiel zur Regionalliga verloren. Beim 2:8 in Rastatt gegen den TTC Singen enttäuschten sie aber keineswegs. „Wir haben uns nicht aus der Halle schießen lassen, sondern gut mitgehalten“, sagte Julia Sloboda. Den auf den Aufstieg fixierten Gegnerinnen habe man die Anspannung angemerkt. Bei den durchweg attraktiven Partien kam das Beste zum Schluss. Weil Maya Bangel erkrankt fehlte, hatten die Klein-Winternheimerinnen die aus Hessen stammende Mina Dong aufgeboten. Die Neunjährige traf im abschließenden Einzel auf die zwölf Jahre alte Lea Vollmer, die große Zukunftshoffnung des TTC. „Das Spiel war der Wahnsinn“, sagte Sloboda. „Das hatte ein krasses Niveau, richtig super Mädchen-Tischtennis.“ Die RSV-Sprecherin riet Dongs Eltern, die Partie aufzuzeichnen und aufzubewahren, für den Fall, dass sich die beiden Toptalente einst der Nationalmannschaft wiedersehen. Zahlencode für die Aufschläge Lea Vollmer wurde von ihrem Vater professionell gecoacht; mittels eines Zahlencodes gab er ihr vor, welche Aufschlagvariante sie wählen sollte. Der Bruder saß mit einem Klemmbrett neben der Box und notierte die Erfolgsquote der Angaben, anhand dieser Aufzeichnungen instruierten sie die Zwölfjährige in den Satzpausen. Die Sätze eins und vier gingen klar an die Singenerin, Mina Dong gewann den zweiten Durchgang 12:10 und verlor den dritten lediglich mit 16:18. Zuvor hatte die auch erst 14-jährige Theresa Zabel ihr Einzel gegen Franziska Plieninger gewonnen und damit ihre Entwicklung unterstrichen. Zur Saisonmitte, als feststand, dass der RSV nicht in Abstiegsgefahr geraten würde, war sie für Lydia Meier ins Team gerutscht, um an die Oberliga herangeführt zu werden. In der Oberliga angekommen Eine Bilanz von 16:6 in den Punktspielen und der Sieg in der Relegation zeigen, dass sie längst in der Klasse angekommen ist. Sloboda sieht bei ihrer Teamkollegin sogar noch Steigerungspotenzial. „Theresa trainiert sehr viel, sie muss es noch im Wettkampf umsetzen.“ Den zweiten Punkt der Klein-Winternheimerinnen erkämpfte die Teamsprecherin selbst in fünf Sätzen gegen die ehemalige schweizerische Nationalspielerin Katerina Rehonek. „Das war schon gut und hat Spaß gemacht“, resümierte sie. Insgesamt war es ein schöner Ausflug.“ Alle Artikel von Tischtennis