Oberliga | Peter H. Eisenhuth | 12.08.16

Viele Dinge sind noch verbesserungsfähig

Oberligist SV Gonsenheim tritt am Samstag bei der SpVgg Burgbrohl an.
Wieder einsatzfähig: Mittelfeldroutinier Ertan Ekiz (l.).
Wieder einsatzfähig: Mittelfeldroutinier Ertan Ekiz (l.). | Peter H. Eisenhuth

Gonsenheim. Am Abschneiden des Gegners in der Vorwoche sollten sich die Oberligafußballer des SV Gonsenheim besser nicht orientieren. Dass die SpVgg Burgbrohl, am Samstagnachmittag Gastgeber das SVG, zum Saisonauftakt bei Borussia Neunkirchen mit 0:3 unterlag, sei kein Maßstab für die bevorstehende Aufgabe, sagt Babak Keyhanfar.

„Die Burgbrohler haben sich wohl schwach präsentiert, aber sie waren schon immer eine heimstarke Mannschaft“, warnt der Gonsenheimer Trainer. „Wir sollten nicht glauben, dass wir einfach die Punkte mitnehmen, ohne uns zu verausgaben. Außerdem hatten wir dort in der Vergangenheit des Öfteren Probleme mit dem Rasenplatz.“ Vorige Saison waren beide Mannschaften lange in den Nichtabstiegskampf involviert, die Eifelaner sogar bis zum Schluss. Am Ende stand der SVG als Tabellenelfter drei Plätze und zwei Punkte besser da als die Spielvereinigung.

Den jüngsten eigenen Auftritt gegen den FSV Salmrohr hat Keyhanfar mit seinem Team mittels einer Videoanalyse aufgearbeitet. Die detaillierte Beschäftigung mit den 90 torlosen Minuten bestätigte viele Eindrücke, die sich schon während der Partie festgesetzt hatten. „Zum Beispiel, dass wir bis zum gegnerischen Sechzehnmeterraum vieles richtig gemacht, aber dann unheimlich viele falsche Entscheidungen getroffen und falsche Laufwege eingeschlagen haben.“ Die Analyse habe aber auch neue Erkenntnisse gebracht. „Wir haben gesehen, dass die Null zwar stand, dass aber auch in der Defensive viele Dinge noch verbesserungsfähig sind.“

Gute Ansätze erkennbar

Anders als in der vorigen Saison haben sich die Gonsenheimer vorgenommen, ihre Heimspiele offensiver anzugehen, auf eigenem Platz den Ton anzugeben und mehr Kreativität zu entwickeln. Das sei am vorigen Sonntag nicht ganz nach Wunsch gelaufen, „aber die Ansätze waren erkennbar. Das war fürs erste Spiel ganz in Ordnung“, sagt der Trainer.Auswärts hingegen bleibt die Marschroute die gleiche wie in der vergangenen Spielzeit: gut stehen, gegen den Ball arbeiten, die Zweikämpfe intensiv führen – das sind die Elemente, mit denen der Klub vom Wildpark in der Fremde punkten will. „Es kommt nicht darauf an, 90 Minuten lang unser Spiel zu präsentieren, sondern Bälle zu erobern und eine gute Staffelung zu haben.“

Aus dem Kader der Vorwoche wird Johannes Gansmann fehlen; der von der U19 des FSV Mainz 05 gekommene Mittelfeldspieler klagt über Schmerzen am Knöchel und soll deshalb eine Woche pausieren. Doch es gibt auch zwei positive Personalien: Mittelfeldroutinier Ertan Ekiz, der spielende Kotrainer, und Außenstürmer Maxim Bujnov sind wieder fit.

 

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