Landesliga | Guido Steinacker | 16.11.15

Laiers Fernschuss bleibt am Pfosten hängen

Nicht durchschlagkräftig genug war diesmal die Offensiv-Ersatzbesetzung der TuS Marienborn gegen den TuS Altleiningen. Beim Rückrundenauftakt gab es deshalb eine 0:2 (0:1)-Heimniederlage.

Marienborn. Nachvollziehbar fand Guido Ritz nicht, was seine Mannschaft vor der Pause des erste Rückrundenspiels gegen den TuS Altleiningen fabriziert hatte. „Das war diesmal viel zu verhalten“, sagte der Trainer der TuS Marienborn. „Verstanden habe ich das nach dem Spiel vorige Woche nicht.“ Stand doch schließlich dieselbe Formation auf dem Platz wie beim 3:0-Sieg gegen den VfL Neustadt. Diesmal endete das Heimspiel auf dem heimischen Kunstrasen mit einer 0:2 (0:1)-Niederlage.

Zwar drückte der allzu frühe Rückstand durch Niko Tschischke (7.) gehörig auf das Marienborner Selbstbewusstsein. Dennoch hätte Ritz sich ein mutigeres Offensivspiel seiner Mannschaft gewünscht. Erst nach dem Seitenwechsel aber kam die TuS näher an die Vorstellungen des Trainers heran. Die beste Chance für die Gastgeber hatte Pascal Laier in der 55. Minute, dessen  optimistischer 35-Meter-Heber den Innenpfosten traf.

Schlotheuber fällt und bekommt keinen Elfer

Die Marienborner verstanden es bei allem verbesserten Angriffsgeist lange, Altleininger Konter zu unterbinden. Arne Schlotheuber hätte eine Viertelstunde vor Schluss einen Strafstoß bekommen müssen, fanden die Marienborner zudem. „Die ganz großen Chancen für uns sind ansonsten ausgeblieben“, musste Ritz jedoch konstatieren. Dennoch sah er eine „klar bessere zweite Halbzeit“, in der die Gäste die Bälle teilweise aus der Gefahrenzone schlagen mussten und so am Ende lediglich der glückliche Sieger waren.

Der zweite Treffer des TuS Altleiningen war am Ende, als die Marienborner ihre Defensivkette auf eine Dreierformation umgestellt hatten, nahezu voraussehbar. Allerdings gelang Alexander Haferstroh das Tor erst in der dritten Minute der Nachspielzeit, praktisch mit der letzten Aktion des Tages.

Die TuS hat mit der Auftaktniederlage den erhofften Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht geschafft. Das 20-Punkte-Ziel zur Winterpause bleibt dennoch realistisch. Ein Sieg muss dazu aus den letzten beiden Partien beim BSC Oppau oder zu Hause gegen Viktoria Herxheim her. Das klingt durchaus machbar - sofern die Angriffskraft trotz der verletzten Offensivspieler wieder besser durchkommt.

TuS Marienborn: Ragg - Likunde, Putzker, Hellmann, M. Ritz - Schulz (72. Onyejekwe), Filtzinger - Laier, Freisler (69. P. Konieczny), Schlotheuber - Yildrim.

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