Pokalwettbewerbe | Peter H. Eisenhuth | 02.09.14 „The trend is my friend…“ TSV Schott tritt im Verbandspokal beim Ligarivalen TSG Pfeddersheim an. Hat Respekt vor dem Pokalgegner: Schott-Trainer Ali Kayhan Cakici. | Eva Willwacher Pfeddersheim. Länger als 90 Minuten wird die Partie am Mittwochabend nicht dauern, wenn es nach dem Willen von Ali Kayhan Cakici geht. Falls doch, entsteht seinem TSV Schott mit Blick aufs kommende Wochenende allerdings kein Nachteil – der Gegner ist nämlich in beiden Spielen derselbe: die TSG Pfeddersheim. Zunächst treten die Mainzer im Verbandspokal bei den Wormsern an (Anstoß: 19 Uhr), am Sonntag kommt die TSG zum Oberligaduell an die Karlsbader Straße. Sofern sich die Resultate aus dem Meisterschaftsbetrieb auf den Pokal übertragen lassen, stehen die Chancen des TSV Schott auf das Erreichen der sechsten Runde nicht schlecht. Auswärts nämlich ist der Oberliganeuling noch ungeschlagen, zehn Punkte aus vier Spielen sind eine mehr als ordentliche Bilanz. „Ich habe nichts dagegen, dass wir in Pfeddersheim spielen“, sagt Cakici. „The trend is my friend…“ Allerdings schiebt der Coach gleich hinterher, dass er und seine Mannschaft nicht über solche Statistiken nachdenken. „Wir wollen ganz einfach unser Spiel durchsetzen und gewinnen. Und wenn das klappt, freuen wir uns.“ Spagat zwischen Spielpraxis und Siegeswille Einfach werde das in Pfeddersheim sicher nicht. „Wir haben es da mit einem Gegner zu tun, der seit Jahren in der Oberliga eine gute Rolle spielt“, sagt Cakici. „Dazu kommt das Umfeld, das den Eindruck vermittelt, dass wir es sich insgesamt um einen kompakten und intakten Verein handelt.“ Dass die TSG über großen Kampfgeist verfügt, davon hat sich der Schott-Trainer bei deren Heimspiel gegen Saar 05 Saarbrücken überzeugt. „Eigentlich war es unmöglich, dass die Pfeddersheimer dieses Spiel nicht verlieren, aber mit welchem Engagement sie aus dem 0:2 noch ein 2:2 gemacht haben, das war beeindruckend. Wir wissen, was uns erwartet.“ Entgegen seiner Gewohnheit entscheidet Cakici diesmal erst am Spieltag, mit welcher Elf er beginnt. Und entgegen seiner Gewohnheit könnte es diesmal Veränderungen gegenüber der vorangegangenen Partie auf mehr als einer Position geben. Auf der einen Seite tendiert der Schott-Trainer dazu, einige Akteure einzusetzen, die in der Liga nicht oder nur wenig zum Zug gekommen sind. Auf der anderen Seite steht der Wille, noch mindestens eine weitere Pokalrunde zu bestreiten. „Diesen Spagat müssen wir bewältigen.“ Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Fußball (Amateure)