Oberliga | Peter H. Eisenhuth | 06.08.15

Wer auswärts verliert, muss zu Hause etwas reißen

TSV Schott Mainz empfängt zum ersten Heimspiel dieser Saison Aufsteiger FK Pirmasens II - und zwar schon am Samstag um 14 Uhr.
Urlaub beendet: Srdjan Baljak steht dem TSV Schott Mainz am Samstag wieder zur Verfügung.
Urlaub beendet: Srdjan Baljak steht dem TSV Schott Mainz am Samstag wieder zur Verfügung. | Eva Willwacher

Mainz. Aufzuarbeiten, sagt Ali Kayhan Cakici, gab es nach dem ersten Spieltag nichts. Zwar hatte der Oberligist am vorigen Samstag bei der TSG Pfeddersheim mit 1:3 verloren, „aber die Jungs wissen, was sie falschgemacht haben. Das muss ich ihnen nicht mehr unter die Nase reiben“.

Dem Trainer selbst ist bewusst, dass sich innerhalb des Teams derzeit ein Fitnessgefälle auftut. „Da gibt es noch ein Ungleichgewicht“, sagt er. Beide Innenverteidiger – Marco Senftleben und Murat Doymus – seien noch nicht ganz fit, bei Neuzugang Doymus kommt die fehlende Spielpraxis aus der vorigen Saison hinzu. „Auch Serdar Günes hatte lange nicht gespielt, und Patrick Huth war in der Woche zuvor krank. Das bleibt nicht ohne Auswirkungen. Aber ich glaube, dass das jetzt ganz anders aussehen wird.“

Gespielt und gefreut wie eine Einheit

Besser wäre es, wollen die Schottler am Samstag im ersten Heimspiel nicht erneut leer ausgehen. „Wenn man auswärts verliert, sollte man zu Hause etwas reißen“, sagt Cakici. Auch, wenn der Gegner FK Pirmasens II heißt. Vor dem Aufsteiger hat der Mainzer Trainer den allergrößten Respekt. Cakici hatte die Regionalligareserve am letzten Spieltag der vorigen Saison bei Fortuna Mombach gesehen, als die Pirmasenser die Meisterschaft klarmachten und die Fortuna in den (sportlichen) Abstieg schossen. „Die haben gespielt wie eine Einheit, und die haben sich gefreut wie eine Einheit“, sagt Cakici. „Von daher müssen wir aufpassen.“

Personell wird es beim TSV Schott voraussichtlich eine Veränderung gegenüber dem ersten Spieltag geben: Vincenzo Bilotta ist im Urlaub, dafür stößt Srdjan Baljak nach seinem Heimaturlaub wieder zum Team. Auch in einem ausreichenden Fitnesszustand? „Als er weggefahren ist, war er in einer Topverfassung“, sagt Cakici, „und in Serbien hat er die Möglichkeit, bei einer Mannschaft mitzutrainieren. Das sollte passen.“

 

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