Pokalwettbewerbe | Guido Steinacker | 03.08.15 Runde zwei im Verbandspokal Unter der Woche stehen die nächsten Partien der zweiten Verbandspokalrunde des SWFV an. Bei den Landesligisten, die nun in den Wettbewerb einsteigen, kommt die Englische Woche zum Rundenbeginn unterschiedlich gut an. Mainz. Einige Vereine aus dem Mainzer Gebiet dürfen in der Auftaktwoche der Saison gleich die englische Variante üben, denn die zweite Runde im Verbandspokal steht unter der Woche an. In diese Runde steigen die Landesligisten aus Ost- und Weststaffel mit regional beschränkt zugelosten Gegnern in den Wettbewerb ein. Am Dienstag (19.30 Uhr) ist die TSG Hechtsheim bei Bezirksligist FSV Nieder-Olm gefordert. Am Mittwoch (19.30 Uhr) ziehen die SVW Mainz und die TuS Marienborn nach, ebenfalls jeweils bei Bezirksligisten. Die Weisenauer treten beim ersten Schlusslicht der neuen Bezirksligarunde, den TSV Zornheim an, Aufsteiger TuS Marienborn muss beim Bezirksliga-Aufsteiger SV Klein-Winternheim zu bestehen versuchen. Der fünfte Mainzer Landesligist, der VfB Bodenheim, hat seine Pokalaufgabe bereits am eigentlichen Erstrundenwochenende Ende Juli absolviert und bei Nibelungen Worms souverän 4:0 gesiegt. Mit Spannung darf das Abschneiden der TSG Bretzenheim 46 erwartet werden, die sich vergangene Saison als wahrer Pokalschreck entpuppte und erst im Viertelfinale vom späteren Verbandsligaaufsteiger Hassia Bingen (2:8) gestoppt wurde. Die 46er greifen allerdings erst Dienstag kommender Woche (11., 19 Uhr) mit der Partie beim FSV Saulheim in den Wettbewerb ein. Bezirksligist Fontana Finthen darf als einziger weiterer Teilnehmer aus Mainzer Gefilden nach dem Erstrundensieg bei SKC Barbaros nun zuhause ran (19 Uhr), und das gegen den Nahe-Bezirksligisten SG Langenlonsheim-Laubenheim. Die Terminierung des Pokalwettbewerbs ist bei den Vereinen nicht unumstritten, da wenige Tage nach dem Rundenstart das Einfinden in die Liga und die Analyse des ersten Pflichtspiels im Vordergrund steht. Ein fehlender Trainingstag „Der Pokal hat für uns keine Priorität, uns fehlt dadurch in dieser Woche vielmehr ein Trainingstag“, sagt etwa Tobas Rieger, Coach der TSG Hechtsheim, der lieber an den Defiziten arbeiten würde, die seine Spieler bei 0:4-Auftaktpleite bei der SVW Mainz offenbarten. Entspannter kann das sein Weisenauer Kollege Bert Balte sehen, dessen Mannschaft bereits funktioniert und der daher den Pokalauftritt als Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen nehmen kann. Nach dem 1:8-Einstieg in die Meisterschaft wird der Zornheimer Trainer Marco Tautenhahn dankbar sein, vor dem nächsten Punkspiel mit seiner Mannschaft gegen die SVW eine Pflichtpartie ohne Anspruch auf einen Erfolg bestreiten zu können. Für die Bezirksligisten, die sich mit den klassenhöheren Mannschaften messen dürfen, ist der Pokal immerhin eine Herausforderung, mit der Chance, über einen Erfolg gegen einen nominell besseren Gegner etwas für das Selbstbewusstsein zu tun. Das Beispiel der TSG Bretzenheim 46 aus der Vorsaison, die sich sogar gegen die Verbandsligisten SG Rieschweiler und Fortuna Mombach durchsetze, macht Hoffnung, dass eine erfolgreiche Pokalrunde auch von einem Erfolg in der Liga begleitet sein könnte. Alle Artikel von Fußball (Amateure)