Verbandsliga | Peter H. Eisenhuth | 20.08.16

Nicht schön, aber uninteressant

Das Tabellenbild interessiert Thomas Eberhardt, den Trainer des Verbandsligisten Fortuna Mombach, weder vor noch nach der Partie beim ASV Winnweiler.
Bislang hatte Thomas Eberhardt noch keinen Grund, am Spielfeldrand die Welle zu machen. An seiner Zuversicht hat sich allerdings nichts geändert.
Bislang hatte Thomas Eberhardt noch keinen Grund, am Spielfeldrand die Welle zu machen. An seiner Zuversicht hat sich allerdings nichts geändert. | Peter H. Eisenhuth

Mombach. Am Sonntag geht es auch ums Tabellenbild. Ein bisschen jedenfalls. Könnte man meinen. Thomas Eberhardt sieht das anders. „Das Tabellenbild interessiert mich nach vier Spieltagen überhaupt nicht“, sagt der Trainer des Fußballverbandsligisten Fortuna Mombach vor der Partie beim ASV Winnweiler (Anstoß: 15.30 Uhr). Die Ausgangslage: Beide Mannschaften stehen noch ohne Punkte da, die Gastgeber belegen den vorletzten Rang, der als sicherer Abstiegsplatz markiert ist, die Fortuna liegt einen Rang davor.

Nun ist es nicht so, dass Eberhardt eine vierte Niederlage einkalkulierte, sie würde aber weder ihn noch seine Spieler umwerfen, versichert er. Ja, das jüngste 2:3 auf eigenem Platz gegen Jahn Zeiskam sei schwer zu verdauen gewesen, weil seine Elf nicht nur drückend überlegen war, sondern auch einen 2-Tore-Rückstand vorübergehend egalisiert hatte, „aber wir wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Man darf nicht vergessen, dass wir einen gewollten Umbruch hinter uns haben, dass wir an einer anderen Spielweise arbeiten als vorige Saison“, sagt der Couch. „Das braucht seine Zeit, aber wir sind alle von unserer Qualität überzeugt und deshalb sehr entspannt.“

Immerhin zwei Tore geschossen

Immerhin war es den Mainzern zuletzt gelungen, nicht nur Tore zu kassieren, sondern auch zu schießen. Das soll dann bei Gelegenheit auch einmal dazu reichen, ein Spiel zu gewinnen. „Dafür müssen wir im ersten Drittel ein bisschen ruhiger werden, wir dürfen hinten nicht zu viel spielerisch lösen wollen, sondern den Ball auch einfach mal wegschlagen“, sagt Eberhardt. „Wir arbeiten in jeder Einheit daran, das wird besser werden.“

An der grundsätzlichen Ausrichtung will der Trainer nichts ändern. „Wir wollen agieren, wir wollen das Spiel bestimmen, das ist Fußball, der Spaß macht, und auf dieser Schiene bleiben wir.“ Sein Wunsch ist, dass die Mannschaft einmal in Führung geht. „Und dann bin ich gespannt, wie die Gegner reagieren, wenn sie selbst etwas fürs Spiel machen müssen.“ Bislang habe es die Fortuna ja lediglich mit Kontrahenten zu tun gehabt, die sich nur hinten verschanzten und auf Konter setzten. „Ich gehe davon aus, dass es in Winnweiler nicht anders sein wird, aber wir konzentrieren uns auf uns. Und dann werden wir auch früher oder später Erfolg haben.“

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