Verbandsliga | Peter H. Eisenhuth | 28.08.15

Im letzten Drittel ruhiger werden

Fortuna Mombach erhofft sich ein Erfolgserlebnis vom Gastspiel beim Ludwigshafener SC.
Gegen den SV Morlautern unterlagen Marco Streker und Fortuna Mombach durch einen Elfmeter mit 0:1. In Ludwigshafen wollen sie am Sonntag besser abschneiden.
Gegen den SV Morlautern unterlagen Marco Streker und Fortuna Mombach durch einen Elfmeter mit 0:1. In Ludwigshafen wollen sie am Sonntag besser abschneiden. | Eva Willwacher

Mombach. Ein besonders gutes Bild geben die Vertreter in der Fußball-Verbandsliga derzeit nicht ab. Lediglich Aufsteiger Hassia Bingen steht als Tabellendritter mit neun Punkten aus vier Spielen mit positiver Bilanz da. Die anderen drei Klubs tummeln sich am Tabellenende: Die SpVgg Ingelheim, voriges Jahr lange im Rennen zumindest um den dritten Rang, ist punktloses Schlusslicht. Alemannia Waldalgesheim, zuletzt als Vizemeister in der Oberliga-Aufstiegsrunde gescheitert ist Drittletzter mit zwei Unentschieden. Und Fortuna Mombach steht mit einem Zähler mehr auf dem 13. Rang.

„Wir wissen, dass für uns in dieser Saison jedes Spiel eine schwere Aufgabe ist, aber wir wollen natürlich so schnell wie möglich Punkte sammeln, um den ein oder anderen Platz gutzumachen“, sagt Thomas Eberhardt vor dem Spiel beim Ludwigshafener SC am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr). Um dort nicht leer auszugehen, müsse sein Team an die zweite Halbzeit des Heimspiels gegen den SV Vorlauter anknüpfen. „Da waren wir mutig, wir sind mit und ohne Ball gelaufen, der Zusammenhalt war da, und wir haben einen Titelaspiranten in dessen eigene Hälfte gedrückt“, sagt der Fortuna-Trainer.

Kühne ins Mittelfeld?

Gleichwohl unterlagen die Mombacher durch einen Handelfmeter aus der ersten Halbzeit mit 0:1. Dieses Manko nämlich schleppt die Mannschaft noch mit sich herum: „Im letzten Drittel fehlt uns die Abgeklärtheit“, räumt Eberhardt ein. „Wenn es uns gelingt, den finalen Pass noch ruhiger zu spielen, dann können wir auch gegen solche Gegner punkten.“ Oder eben in Ludwigshafen, beim Tabellensechsten, der seinen ohnehin schon guten Kader durch die Rückkehr der Rehhäußer-Brüder Jens und Erik weiter aufgemöbelt hat.

Gegen Tabellenführer SV Morlautern hatte Thomas Eberhardt in der Halbzeit einige Positionswechsel vorgenommen, was dem Spiel seiner Elf mehr Struktur und Geradlinigkeit verlieh; unter anderem zog er Stefan Kühne aus dem Abwehrzentrum ins Mittelfeld. Der Coach will nicht ausschließen, diese Variante diesmal von Beginn zu probieren. „Entscheidend wird aber sein, dass alle die Bereitschaft zeigen, 90 Minuten lang alles zu geben“, sagt er. „Wenn wir so auftreten, bin ich zuversichtlich.“ Dann können die Mombacher ihren Teil dazu beitragen, die Zahl der rheinhessischen Mannschaften am Tabellenende zu reduzieren.

 

Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier.

Alle Artikel von Fußball (Amateure)