Regionalliga | Gert Adolphi | 17.03.26

Etwas knapper hätte es sein können

Ohne einen ihrer externen Akteure unterliegen die Tischtennisspieler des FSV Mainz 05 II beim stark besetzten TTC Bietigheim-Bissingen mit 2:8.
Wahrte seine positive Bilanz: 05-Kapitän Kevin Eckmann.
Wahrte seine positive Bilanz: 05-Kapitän Kevin Eckmann. | Archiv/Eßling

Bietigheim-Bissingen. An eine Wiederholung des 6:4-Hinrundenerfolgs war nicht zu denken: Tischtennis-Regionalligist FSV Mainz 05 II unterlag beim TTC Bietigheim-Bissingen mit 2:8. „Es war ein bisschen mehr drin“, sagte Kapitän Kevin Eckmann. „Nicht unbedingt ein Punkt, aber das Ergebnis hätte knapper ausfallen können.“

Ein perfekter Auftakt hätte der Mannschaft Rückenwind geben können. Dafür wäre es erforderlich gewesen, dass Eckmann und Li Bing dem Beispiel von Ole Kaspers/Johannes Willeke folgten und ihr Doppel gewinnen. Sie schienen auch auf einem guten Weg, hatten einen 0:2-Satzrückstand egalisiert und führten im fünften Durchgang mit 8:6 – doch den Vorsprung brachten sie nicht nach Hause, sondern unterlagen 0:11.

Ähnlich erging es Li Bing in seinem Einzel gegen Chen Rhea Zhu. Auch ihm gelang mit Siegen im dritten und vierten Satz der Ausgleich, den fünften aber gab er mit 11:13 ab.

Eckmann bleibt positiv

Weitere Chancen, Spiele zu gewinnen, besaßen die 05er bis zur abschließenden Partie nicht, Eckmanns klarer 3:0-Erfolg gegen Chen gestaltete das Ergebnis lediglich etwas freundlicher. Immerhin bewahrte der Kapitän sich damit seine positive Bilanz, was ihn von seinen einheimischen Teamkollegen unterscheidet. „Aktuell spiele ich ganz gut“, stellte Eckmann fest.

Die deutliche Niederlage kam nicht nur zustande, weil die Mainzer auf den Einsatz eines ihrer externen Spitzenspieler verzichteten; zu Hause hatte Pekka Pelz die Mannschaft unterstützt. Ein weiterer Grund für das Ergebnis war die Aufstellung der Gastgeber, die in Cedric Tschanz und Tsubasa Wakatsuki zwei starke Akteure im vorderen Paarkreuz aufboten, die beim ersten Aufeinandertreffen gefehlt hatten. „Pekka hätte gegen beide eine Chance gehabt“, sagte Eckmann. „Aber auch mit ihm wäre es ein schwere Aufgabe geworden.“

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