Oberliga | Gert Adolphi | 07.03.26

Ein 0:2-Einstieg wäre fatal

Kein Muss, aber ein Kann: Im Bemühen um Punkte für den Klassenverbleib tritt Tischtennis-Oberligist DJK RW Finthen gegen die TTF Illtal II an.

Finthen. Ein Endspiel am letzten Spieltag beim VfR Simmern, in dem die Entscheidung fällt, welche der beiden Mannschaften in die Relegation muss, will Tischtennis-Oberligist DJK RW Finthen unbedingt vermeiden. Erfolge in den drei bis dahin noch anstehenden Begegnungen, würden helfen, die zwei Punkte Vorsprung auf den VfR zu wahren. Die erste Chance bietet sich am Samstag, 18 Uhr, gegen die TTF Illtal II.

Auch wenn sie drei Plätze hinter ihren Gästen rangieren, beträgt der Rückstand der Finther lediglich einen Zähler, nachdem es zur Saisonmitte noch vier waren. Die Saarländer sind im zweiten Abschnitt sieglos und haben erst einmal unentschieden gespielt, was auch daran liegt, dass von den vier auf den obersten Positionen gemeldeten Spielern lediglich Ana Tofant zwei Einsätze absolviert hat.

„Das ist keines der Spiele, die wir gewinnen müssen“, sagt DJK-Kapitän Jan Stippich, „aber wir sind sicher nicht.“ Gerade zu Hause sei etwas möglich, allerdings komme es auf die gegnerische Besetzung an.

In Illtal nicht ligatauglich

Nicht von der Hand zu weisen ist die Überlegung, dass die TTF erkannt haben, selbst noch in Gefahr geraten zu können, und deshalb, gerade gegen einen Gegner aus der gleichen Tabellenregion, wieder auf eine stärkere Besetzung zurückgreifen. Aus der Finther 0:10-Niederlage im Hinrundenspiel lassen sich keine Rückschlüsse ziehen; in Illingen fehlten ihre Spitzenspieler Frederik Stadler und Filipe Oliveira Neves. „An diesem Tag waren wir nicht oberligatauglich“, konstatiert Stippich.

Dem Auftakt der Begegnung weist der Rot-Weiß-Kapitän eine hohe Bedeutung zu. „Es wird ganz wichtig, wie wir mit den Doppeln beginnen. Ein 0:2 wäre fatal.“ Deshalb wird er mit der Zusammenstellung der beiden Formationen warten, bis er weiß, in welcher Besetzung die Gäste auflaufen. Gegen eine starke Illtaler Mannschaft würde Stippich versuchen, das bessere Finther Doppel gegen das schwächere TTF-Duo zu stellen, um zumindest mit einem Unentschieden in die Einzel zu gehen.

Die Frustration über die Niederlagen in Berus und Nünschweiler, derentwegen die DJK erst in Bedrängnis geraten ist, habe die Mannschaft mittlerweile verdaut. „Vor zwei Wochen waren wir niedergeschlagen. Jetzt haben wir wieder Bock.“

Alle Artikel von Tischtennis