Red | 31.03.2014

Die Beste der Welt

Die Weltelite der Minigolfer schaut nach Mainz: Dort ist die Bundesligaspielerin des 1. MGC, Anne Bollrich, sensationell auf Platz eins der aktuellen Weltrangliste geklettert - für die Sportlerin und ihren Klub ein herausragendes Erlebnis.
Auf den Erfolg fokussiert: Die Mainzer Minigolferin Anne Bollrich, hier im Bild beim Europacup in Holesov.
Auf den Erfolg fokussiert: Die Mainzer Minigolferin Anne Bollrich, hier im Bild beim Europacup in Holesov. | privat

Mainz. Es ist der Traum eines jeden Sportlers, einmal die Nummer eins der Welt zu sein. Für die Mainzer Minigolferin Anne Bollrich  ging dieser Traum nun in Erfüllung. In der vierteljährlich von der WMF (World Minigolf Federation) veröffentlichten Weltrangliste belegt die  Bundesligaspielerin des 1. MGC Mainz sensationell die Spitzenposition, und das noch vor ihrer Nationalteam-Kameradin und Einzelweltmeisterin Bianca Zodrow (Göttingen). Konstante Leistungen in allen wichtigen Wettbewerben waren für diesen herausragenden Erfolg ausschlaggebend.

Famose Senkrechtstarterin

Anne Bollrich legte beim Wechsel von den Juniorinnen in die allgemeine Damen-Klasse einen famosen Senkrechtstart hin und wurde 2012 auf Anhieb Matchplay-Europameisterin. Dazu gesellte sich Team-Gold und Strokeplay-
Bronze. 2013 folgte dann die Krönung: Anne Bollrich wird  Mannschaftsweltmeisterin bei der WM in Bad Münder. Im Herbst 2013 schließlich landete Bollrich zwei überlegene Bundesliga-Siege mit dem Klubteam des
1. MGC Mainz und holte mit diesem auch souverän den Europacup der Landesmeister im tschechischen Holesov.

Motivationsschub für den Bundesliga-Auftakt

Die erfreuliche Momentaufnahme der aktuellen Weltrangliste ist zudem gut für einen weiteren Motivationsschub für Bollrich und das MGC-Team, das in 14 Tagen wieder auf Bundesliga-Punktejagd gehen wird. Darüber hinaus können sich die Mainzer Minigolfer über eine weitere Erfolgsmeldung freuen: In der aktuellen Weltrangliste der Männer, die der Schwede Filiph Svensson anführt, belegt der Mainzer Marcel Noack einen ausgezeichneten sechsten Rang.  Joachim Eichhorn

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