Oberliga Damen | Gert Adolphi | 04.02.26

Deutlicher Qualitätsunterschied

Die Tischtennisspielerinnen des RSV Klein-Winternheim sind beim 2:8 gegen den TSV Gau-Odernheim so chancenlos wie in der Hinrunde.
Selbst RSV-Spitzenspielerin Julia Sloboda gewann gegen den TSV Gau-Odernheim nur einen Satz.
Selbst RSV-Spitzenspielerin Julia Sloboda gewann gegen den TSV Gau-Odernheim nur einen Satz. | Archiv/Eßling

Klein-Winternheim. Mit 2:8 fiel die Niederlage etwas erträglicher aus als in der Hinrunde. Verändert aber hatte sich im Spiel des RSV Klein-Winternheim gegen den verlustpunktfreien Oberliga-Tabellenführer TSV Gau-Odernheim gegenüber dem 0:10 im Grunde nichts. Die Gäste waren mit zwei angeschlagenen Akteurinnen angereist, warteten mit der Aufstellung der Einzel bis nach den Doppeln und setzten dann Laura Lenz statt Sarah Bollmann ein.

Gegen die Ersatzfrau gelangen Carolin König und Theresa Zabel die beiden Siege des RSV. In den Duellen mit dem Stammpersonal des TSV hingegen waren die Klein-Winternheimerinnen erneut chancenlos, zwei Satzgewinne bildeten die magere Ausbeute. „Die Gau-Odernheimerinnen sind einfach deutlich besser als wir“, konstatierte RSV-Sprecherin Julia Sloboda. „Jetzt haben wir es hinter uns.“

Fest und platziert

Die einzelnen Partien bescheinigte sie ein ansprechendes Niveau mit guten Ballwechseln, deswegen seien sie und ihre Mannschaftskolleginnen auch nicht wirklich unzufrieden. Ein gewisser Qualitätsunterschied aber habe sich nicht leugnen lassen. „Sie spielen durch die Bank fest und platziert“, sagte Sloboda.

Sie selbst hatte sich nach ihrer Fünfsatzniederlage in der Hinrunde gegen Chantal Graversen Chancen ausgerechnet und gehofft, ihre Kontrahentin mit Topspinbällen zu Fehlern zu zwingen, gewann aber lediglich den ersten Satz nach hartem Kampf mit 21:19. „Am Ende schießt Chantal zu oft meinen Topspin ab“, musste die Nummer eins des RSV anerkennen.

Gegen TSV-Toptalent Lene Walz hielt Sloboda im ersten Durchgang ebenfalls mit, gab ihn aber mit 12:14 ab. „Am Anfang hat Lene noch etwas verhalten gespielt“, erläuterte sie. „Vom zweiten Satz hat sie etwas mehr gemacht.“ Das 0:3 war die logische Folge.

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