Oberliga | Gert Adolphi | 16.12.14 „Andere wären weggerannt“ WKG Nackenheim verliert letzten Saisonkampf gegen Meister RKG Illtal mit 8:31. Trainer Ahmet Cakici ist froh, die Runde überstanden zu haben. Viel Spaß hatte Ahmet Cakici im Saisonverlauf nicht. Fürs nächste Jahr fordert der WKG-Trainer Verstärkungen. | Bernd Eßling Nackenheim. Ahmet Cakici war nur noch erleichtert, dass die Saison überstanden war. „Jeder andere wäre auch froh oder wäre vorher schon weggerannt“, sagte der Trainer der WKG Nackenheim/Laubenheim nach der abschließenden 8:31-Heimniederlage in der Ringen-Oberliga gegen Meister RKG Illtal. Der Kader der WKG war schon vor Saisonbeginn dünn gewesen; wegen zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle musste Cakici im Grunde ständig nur den Mangel verwalten. Den Klassenverbleib hatten die Nackenheimer schon vor Wochenfrist ohne eigenes Zutun geschafft. Wie knapp die WKG dem Abstieg entronnen war, wurde am letzten Kampftag deutlich. Schlusslicht KSV St. Ingbert holte beim AC Thaleischweiler noch ein Unentschieden. Hätte der KSV am vorangegangenen Wochenende den Heimkampf gegen die WKG Metternich/Rübenach knapp gewonnen, statt mit 18:19 zu verlieren, stünden die Nackenheimer jetzt auf dem letzten Platz stehen und müssten zurück in die Verbandsliga. Cakici fordert Verstärkungen Die Begegnung gegen die RKG Illtal bot keine Überraschung mehr. Salih Simsek und Krasimir Krastanov gewannen für die Gastgeber die einzigen beiden Kämpfe. „Alles ist so gekommen, wie es kommen musste“, sagte Cakici. „Illtal ist nicht umsonst Erster. Das ist schon ein starkes Team.“ Für die kommende Saison fordert der Trainer Veränderungen ein. „Wenn die Verletzten wieder fit werden, haben wir schon 30 Prozent mehr Leute“, sagte Cakici. „Aber wir werden auch noch einige Ringer verpflichten müssen. Zwei, drei brauchen wir schon, damit der Kader nicht wieder so dünn besetzt ist.“ Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Ringen