Landesliga | Guido Steinacker | 26.09.16 Anfragen werden gerne entgegengenommen Nach der 2:3-Heimniederlage gegen den SV Geinsheim findet sich Landesligist TSG Hechtsheim in der unteren Tabellenhälfte wieder. Es fehlt schlicht an einem richtigen Torjäger, stellt Trainer Tobias Rieger nüchtern fest. Bei der TSG Hechtsheim fehlt es derzeit an einem echten Torjäger. Mohammad Rached (l.), ein syrischer Flüchtling, der zur TSG gefunden hat, bemüht sich die Rolle auszufüllen, doch das will ihm (noch) nicht recht gelingen. | Bernd Eßling Ali Sengül ist als 18-Jähriger eigentlich noch A-Jugendlicher, hat sich bei der TSG aber schnell im Landesligateam akklimatisert und ist mit vier Treffern derzeit bester Torschütze der Hechtsheimer | Bernd Eßling Timur Gök kam vom B-Ligisten TV 1817 zur TSG Hechtsheim und arbeitet dran den Sprung über mehrere Spielklassen hinweg zu schaffen. | Bernd Eßling Hechtsheim. Der Ball fliegt häufig genug in Richtung des gegnerischen Tores, das muss Tobias Rieger mal festhalten. Nach dem 2:3 (0:2) gegen den SV Geinsheim wies seine, nach unbekannten Kriterien erstellte Strichliste ein beeindruckendes Zahlenverhältnis auf. „Wir hatten in der ersten Halbzeit 15:2 Torschüsse und liegen 0:2 hinten“, berichtet Rieger von seinem Leid. Geschossen wird also aus allen Lagen bei der TSG, aber nichts getroffen. Und so muss der Trainer ganz sachlich festhalten: „Uns fehlt ein Top-Stürmer, wie ihn andere Landesligisten und Vereine eben haben“, sagt er. Vor der Winterpause wird es etwas schwierig werden damit, Verstärkungen an Land ziehen. „Spieler, die woanders unzufrieden sind“, ist die Zielgruppe des Landesligisten. Gegen den SV Geinsheim schafften die Hechtsheimer immerhin gleich zwei Tore, eines zum 1:2 durch Ali Sömer Sengül (58.), das andere als Schlusspunkt zum 2:3 durch den eingewechselten Ricardo Schuhmann (89.). Aber das kann gegen den SVG schnell zu wenig sein, denn die haben einen Pascal Nebel in ihren Reihen. Vor dem hatte Rieger seine Mannschaft eindringlich gewarnt, und dennoch war Nebel mit den Toren zum 0:2 (41.) und (87.) der Matchwinner für den SVG. Michael Appel allerdings hatte die Gäste in Führung gebracht (37.), Die Geinsheimer brauchten keine Feld- oder Chancenüberlegenheit, ein paar lange Bälle auf das Angreiferduo genügen manchmal zum Erfolg. Manchmal, denn ein Spitzenteam ist der SVG trotz seines sechsten Platzes nunmal nicht. „Wir haben wieder einen schönen Fußball gespielt, aber die Geinsheimer haben den Ball auch noch weggeschlagen, als er schon auf der Linie lag“, erläuterte Rieger. Aber vielleicht sieht das kommenden Sonnatg in Rülzheim schon wieder ganz anders aus, vor allem, wenn die diesmal fehlenden Routiniers wieder zur Mannschaft stoßen. TSG Hechtsheim: Müller – Jennerke, Bochenek, Darrah, Erdogan (61. I. Idzan) - Sengül, Dragun, Weißgerber, Mader - Gök (76. Schuhmann), Rachid (70. Talevski). Alle Artikel von Fußball (Amateure)