Regionalliga | Peter H. Eisenhuth | 20.09.14

Zweite Mannschaft soll die Stimmung anheizen

Regionalligateam der 88er bestreitet am Samstag den Bundesliga-Vorkampf und reist am Sonntag nach Pirmasens.

Mainz. Gleich zweimal müssen die Ringer der Zweiten Mannschaft des ASV Mainz 88 am Wochenende ran. Am Samstag (17.30 Uhr) bestreitet der Regionalligist gegen den KV Riegelsberg II den Vorkampf für die Bundesliga-Begegnung der 88er gegen den AC Lichtenfels und dürfen die Atmosphäre im Sportzentrum Laubenheimer Ried anheizen. Am Sonntag ab 15 Uhr sind sie beim ASV Pirmasens zu Gast.

Wie alle saarländischen Mannschaften wird das Team aus Riegelsberg stark eingeschätzt. Die KV-Zweite steht zwar mit 0:4 Punkten auf dem vorletzten Platz, doch in den bisherigen Begegnungen trafen die Riegelsberger auf den KSV Köllerbach II und die RG Saarbrücken – eben auch Mannschaften aus dem Saarland. „Wir müssen abwarten, welche Leute aus seiner Ersten Mannschaft der Gegner einsetzt“, sagt ASV-Betreuer Steven Krumbholz. „Aber wir haben auch eine starke Mannschaft. Das wird ein spannender Kampf.“

Neuzugänge vor Heimpremiere

Ihre Heimpremiere werden Murad Gadjimuradov und Shota Tutberidze geben. Beim 24:11-Auftaktsieg in Bad Kreuznach trafen beide Mainzer Zugänge auf starke polnische Konkurrenten. Gadjimuradov verlor, Tutberidze gewann. „Beide ringen sehr attraktiv“, kündigt Krumbholz an.

Für das Gesamtergebnis wird der Kampf von Ruben Härle eine wichtige Rolle spielen. „Ruben ist immer für einen Sieg gut“, sagt der Betreuer. „Aber es kommt darauf an, gegen wen er kommt. Die Jungs sind alle aufgeregt, weil sie nicht gewohnt sind, vor so viel Publikum zu ringen.“

Die Aufgabe in Pirmasens ist einfacher. Und die Doppelbelastung sei kein Problem, sagt Krumbholz. „So gut austrainiert sind die Jungs. Wenn sich am Samstag keiner verletzt, wollen wir in Pirmasens auch gewinnen.“

 

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