Bezirksliga | Gert Adolphi | 14.05.26 Zweitbeste Heimmannschaft der Bezirksliga Maurice Göbig eröffnet per Hattrick: Der TSV Mommenheim schießt Fortuna Mombach mit 10:3 ab. Einen Hattrick und zwei weitere Treffer steuerte Maurice Göbig zum Mommenheimer Erfolg bei. | Archiv/Eßling Mommenheim. Zum dritten Mal nach dem 0:12 und dem 1:11 gegen Meister SKC Barbaros Mainz kassierte Fortuna Mombach in dieser Saison eine Niederlage in zweistelliger Höhe. „Wir sind in Geberlaune“, kommentierte Teammanager Mirko Vorih das 3:10 beim TSV Mommenheim. Trotz personeller Probleme, drei Spieler der Zweiten Mannschaft standen in der Anfangsformation, sei der Verein den Gastgebern entgegengekommen und habe der Vorverlegung auf den Mittwoch zugestimmt. „Dass die Mombacher trotz ihrer Probleme antreten, zeigt Charakter“, zollte Ricardo Baroli dem Gegner Respekt. Aus Sicht des TSV-Trainers war sogar ein deutlicheres Ergebnis möglich. „Aber wenn es nach 16 Minuten 3:0 steht, spielen wir anders, als wenn es 0:0 steht, weil jeder ein Tor schießen will.“ Dass die Partie so frühzeitig einseitig verlief, war Maurice Göbigs Verdienst, der mit einem Hattrick den Torreigen eröffnete und zwei weitere Treffer folgen ließ. „Lauter Traumtore“, schwärmte Baroli. „Vom Rabonatrick über Fallrückzieher und einem Schuss in den Winkel war alles dabei.“ Vorih beklagt nicht nur die Abschlussschwäche Die Mommenheimer hatten vor der Begegnung errechnet, dass sie mit einem Sieg im letzten Spiel vor den eigenen Fans die Saison als zweitbeste Heimmannschaft abschließen würden. „Das wollten wir unbedingt erreichen, und Mombach war der passende Gegner dafür.“ Vorih empfand die Höhe des Ergebnisses als unglücklich. „Wenn es 10:9 ausgeht, kann sich Mommenheim auch nicht beschweren, aber uns fehlt vorne jemand der die Tore schießt.“ Lediglich Silas Kohler, Luka Garic und Dayan Malheiro Rivera gelang es, TSV-Keeper Marian Butscher zu überwinden. Zur Abschlussschwäche hinzugekommen sei, dass Insaf Shahul nicht den besten Tag erwischt hatte. Fünf, sechs Tore habe der Schlussmann sich selbst ins Netz gelegt. Kurios: In den zehn Minuten, in denen die Gäste in Unterzahl agierten, weil Stijepan Sliskovic wegen Spielverzögerung eine Zeitstrafe absaß, blieben sie ohne Gegentreffer. Alle Artikel von Fußball (Amateure)