Zweite Bundesliga | gert adolphi | 13.12.16 Zu spät an der Waage Trotz des überraschenden Mitwirkens von Cheftrainer Davyd Bichinashvili bringt die Zweite Mannschaft des ASV Mainz 88 nur acht Leute zur rechten Zeit nach Hüttigweiler und verliert 0:40. Überraschung: Davyd Bichinashvili ging in Hüttigweiler für die Zweite Mannschaft des ASV Mainz 88 auf die Matte. | Archiv/Eßling Hüttigweiler. Es ist nicht so, dass der ASV Mainz 88 sich nicht bemüht, sich der Zweiten Bundesliga würdig zu erweisen. Um den Gegner und dessen Fans nicht zu brüskieren, hatte Cheftrainer Davyd Bichinashvili darauf verzichtet, sein Erstligateam zum letzten Auswärtskampf dieser Saison nach Aalen zu begleiten und war stattdessen mit der Zweiten Mannschaft zum Zweitligakampf beim ASV Hüttigweiler gefahren. Dort trat der 41-Jährige im Greco-Halbschwergewicht an – eine Gewichtsklasse höher als gewohnt und stilartfremd. Intention war, den Zuschauern eine reguläre Begegnung zu bieten. Doch dieses Ziel verpassten die Mainzer. Dass sie eine Gewichtsklasse freilassen mussten, war im Rahmen des Erlaubten. Doch als es ans Wiegen ging, waren sie nur zu acht; einer ihrer Athleten, der dem Team nachreist war, erschien zu spät – und wer nur zu acht auf die Waage geht, verliert den Kampf automatisch mit 0:40. Den folgenden Freundschaftskampf verloren die Gäste mit 4:32; ihre einzigen Siege gelangen dem erstligaerfahrenen Gabriel Seregelyi und dem ehemaligen Olympiateilnehmer Bichinashvili. „Wir wollen ja kämpfen“, sagte Baris Baglan, der Sportliche Leiter. „Aber die Runde ist zäh für unsere Zweite Mannschaft.“ Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Ringen