Zweite Bundesliga | Gert Adolphi | 06.02.26 Über Velbert zurück an die Spitze Erstes Spiel seit Mitte Dezember: Beim Schlusslicht der Zweiten Tischtennis-Bundesliga will der FSV Mainz 05 sich die Tabellenführung zurückerobern. Ole Kaspers ersetzt Sun Chia-Hung. Daniel Berzosa bezwang in der Hinrunde die Nummer eins von Union Velbert, Wim Verdonschot. | Bernd Eßling Mainz. Die Tabellenführung in der Zweiten Bundesliga, die sie nur verloren haben, weil der TSV Windsbach schon zwei Rückrundenspiele absolviert hat, wollen die Tischtennisspieler des FSV Mainz 05 am Sonntag zurückerobern. Allerdings müssen sie in der Begegnung bei Schlusslicht Union Velbert auf Sun Chia-Hung verzichten. Der Taiwanese weilt noch in seiner Heimat weilt und reist erst zur zweiten Partie des Jahres wieder an. Für ihn rückt Ole Kaspers aus dem Regionalligateam nach. „Nichtsdestotrotz wollen wir in Velbert punkten“, sagt Michael Krebs. „Einfach wird es aber nicht.“ Der 05-Teammanager verweist darauf, dass die Gastgeber einige Spiele nur knapp verloren haben und deshalb in der Tabelle unterbewertet seien. Als Herbstmeister habe seine Mannschaft jedoch den Anspruch, an die Spitze zurückzukehren. Internationale Turniere bestritten In Wim Verdonschot verfügt Union über eine Nummer eins, die immer für zwei Punkte und einen Erfolg im Doppel gut ist. Beim 6:3-Hinrundenerfolg bezwang Daniel Berzosa den 20-Jährigen, der im Vorjahr Deutschen Meister im Doppel wurde und in der nächsten Saison für den Erstligisten Borussia Dortmund spielen wird. Im Pokal-Achtelfinale allerdings besiegelte Verdonschot das Ausscheiden der 05er mit Siegen gegen Nathan Lam und Albert Vilardell. „In der Liga sieht es anders aus, weil da bis zum sechsten Punkt gespielt wird“, erläutert Krebs. Dass seine Mannschaft seit Mitte Dezember keine Begegnung mehr bestritten hat, sieht der Teammanager nicht als Nachteil an. Anders als Amateurspieler, selbst wenn sie in den höheren Klassen antreten, waren die Mainzer nicht nur in ihren Trainingsgruppen aktiv, sondern traten auch bei internationalen Turnieren an. „Sie sind Profis, sie haben Spielpraxis.“ Alle Artikel von Tischtennis