Landesliga | Guido Steinacker | 12.09.16

Sich ärgern lohnt sich nicht

Schwache Gastgeber, schwache Gäste: Für die TSG Hechtsheim war gegen einen unangenehmen ASV Maxdorf nicht mehr als ein 1:1 (0:0) drin.

Hechtsheim. Da kennt Tobias Rieger kein Pardon: „Wir haben nach der Führung nicht das Letzte aus uns herausgeholt und waren auch in den letzten zehn Minuten nicht auf der Höhe“, kritisierte der Trainer der TSG Hechtsheim das Verhalten seiner Elf in der Schlussphase der Landesligapartie gegen den ASV Maxdof. Das 1:1 (0:0) gegen den Aufsteiger ist alles andere als ein Traumergebnis für die TSG, aber angesichts des Punktepolsters keinen Aufreger wert, betonte Rieger. „Wir wissen schließlich, dass es eine schwere Saison wird.“

Allzu lange tat sich wenig bis gar nichts auf dem neuen Hechtsheimer Kunstrasen: kein Tempo, kein Pepp. Da sich zwei Mannschaften mit einigen älteren Akteuren auf dem Platz gegenüberstanden, war es vielleicht einfach zu heiß an diesem Spieltag. Erst mit Beginn der Schlussviertelstunde wurde es doch noch interessant. TSG-Kapitän Ljubo Dragun war diesmal zwar in der Viererkette eingeteilt, nun aber wieder hauptsächlich vorne zu finden und köpfte prompt den Führungstreffer (1:0, 74.)

Aber die Einsatzbereitschaft genügte anschließend nicht, um mit diesem einen Treffer durchzukommen. Die Maxdorfer belohnten sich nach einem ganz schlecht verteidigten Diagonalball durch Christian Jesberger mit dem 1:1-Endstand (83.). Ein Problem lässt sich offenbar nicht ablegen bei den Hechtsheimern: Rieger hatte außer den drei Eingewechselten niemanden mehr auf der Bank sitzen. Ivan Idzan musste diesmal ebenso passen wie Krystian Borowski, Mathias Bochenek war nach seiner Roten Karte im Derby gesperrt.

TSG Hechtsheim:  Müller - Jennerke, Dragun, Darrah, Erdogan - Sengül (55. Schuhmann), Weissgerber, Odeh, Mader (85. Schmitt) – Gök, Rashed (55. Talevski).

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