Oberliga | Gert Adolphi | 11.09.14

Statt Aufstieg geht's nur noch um Klassenverbleib

Personell geschwächte WKG Nackenheim/Laubenheim empfängt zum ersten Heimkampf der Saison am Samstagabend Rheinlandseiche Büdesheim.

Laubenheim. Die ersten zwei Gegner, so hatte es Ahmet Cakici vor der Saison eingeschätzt, seien schlagbar. Durch enormes Verletzungspech gehandicapt, verloren die Ringer der WKG Nackenheim/Laubenheim allerdings die Auftaktbegegnung in der Oberliga bei der WKG Metternich/Rübenach deutlich mit 12:28. Am Samstag, 19.30 Uhr, empfängt die Wettkampfgemeinschaft aus dem Mainzer Umland Rheinlandseiche Büdesheim in der Laubenheimer Ried-Sporthalle zum rheinhessischen Derby.

Cakici hat einen besseren Verlauf dieser zweiten Begegnung noch nicht abgeschrieben. „Da haben wir trotz allem eine Chance – auf jeden Fall“, sagt Cakici. „Die Personalsituation hat sich etwas entkrampft. Ich hoffe, es wird bis zum Kampf noch besser. Dann bin ich zuversichtlich.“ So, wie seine Mannschaft in der vergangenen Woche gestanden habe, könne sie keinen Kampf gewinnen. Wer diesem wieder zur Verfügung steht, gibt der Trainer allerdings nicht preis. In ihre Aufstellungs-Karten lassen sich Ringer ungern schauen.

Gäste stark im Greco

Beide Vereine trafen schon bei den rheinhessischen Mannschaftsmeisterschaften aufeinander, die WKG siegte deutlich. Doch damals setzten beide Teams noch nicht ihre Asse ein. „Das Ergebnis ist für den Oberligakampf nicht relevant“, sagt Cakici. „Daraus kann man keine Schlüsse ziehen.“

Die Stärken der Gäste liegen auf den Greco-Ringern. Die Polen Jakub Szczepaniak (66 Kilo) und Grzegorz Serwa (86 Kilo) sowie der Schwergewichtler Nmasi Obiasor gewannen auch ihre Kämpfe bei der 14:21-Niederlage bei der RKG Illtal. Szczepaniak schulterte seinen Gegner, Serwa siegte technisch überlegen, Obiasor brachte 2:0 Punkte zum Mannschaftsergebnis bei.

Cakici hofft, dass das noch ausstehende MRT bei Danilo Bauer keine allzu gravierende Verletzung ergibt. Kommt dann auch Trainer-Neffe Hakan Cakici, für den ein Einsatz nach einem Armbruch noch verfrüht wäre, zurück, sieht es wieder besser aus für die WKG. Derzeit muss der Coach aber den Mangel verwalten. „Ich kann nicht variieren“, klagt Cakici. „Wenn Batuhan Dindar nicht verletzt wäre, hätten wir überhaupt kein Problem. Dann würden wir vier Kämpfe mit 4:0 gewinnen und könnten gar nicht mehr verlieren. Es ist aber nicht so.“

Dennoch geht der Trainer optimistisch ins Derby: „Wir können den ersten Schritt zum Klassenverbleib machen.“

 

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