Bundesliga | Peter H. Eisenhuth | 17.07.26 Schwolow stößt in die Lücke Der FSV Mainz 05 verpflichtet den langjährigen Bundesligatorhüter vom schottischen Vizemeister Heart of Midlothian. Im Mai 2023 weilte Alexander Schwolow zuletzt in der Mainzer Arena, damals als Torwart des FC Schalke 04. | Eva Willwacher Mainz. Der FSV Mainz 05 hat seine vakante Torwartposition besetzt: Vom schottischen Vizemeister Heart of Midlothian wechselt Alexander Schwolow an den Bruchweg. Der 34-jährige gebürtige Wiesbadener verfügt über die Erfahrung von mehr als 200 Bundesligapartien und vielen weiteren Einsätzen in der Zweiten Liga, dem DFB-Pokal und der Scottish Premiership. Mit dem abgebenden Klub haben die 05er sich darauf geeinigt, dass Schwolow noch dessen zwei Qualifikationsspiele zur Champions League bestreiten kann, bevor er am 30. Juli ins Mainzer Trainingslager nach Hopfgarten reist. Der 1,90 Meter große Schwolow verbrachte die meiste Zeit seine Profikarriere beim SC Freiburg, für den er zwischen 2012 und 2020 auf 177 Bundesligaeinsätze kam. Weitere Stationen waren unter anderem Hertha BSC, der FC Schalke und Union Berlin, bevor es ich nach Schottland zog. Gesuchtes Profil „Mit Alexander Schwolow haben wir genau das Torhüterprofil bekommen, nach dem wir gesucht haben“, sagt Sportdirektor Niko Bungert. „Er ist ein passender Charakter und Teamplayer und hat mit den Hearts of Midlothian gerade eine überragende Saison gespielt, in der sie nur denkbar knapp am Gewinn der Schottischen Meisterschaft vorbeigeschrammt sind.“ Schwolow kenne die Bundesliga in- und auswendig und werde, zumal er nur wenige Kilometer von Mainz entfernt aufgewachsen sei, keine Eingewöhnungszeit benötigen. Wertschätzende Gespräche Der Neuzugang selbst wird in einer Mitteilung des Vereins zitiert, Mainz 05 stehe für Zusammenhalt, Leidenschaft und eine sehr klare Art, Fußball zu spielen. „Diese Mentalität passt gut zu mir. Nach meiner spannenden Zeit in Schottland wollte ich noch einmal eine neue Herausforderung in der Bundesliga annehmen und bei Mainz hatte ich direkt das Gefühl, dass es menschlich und sportlich sehr gut passt.“ Die Gespräche mit den Verantwortlichen seien vom ersten Moment an sehr offen, klar und wertschätzend verlaufen. „Sie haben mir ein sehr gutes Gefühl vermittelt und deutlich gemacht, was sie mit der Mannschaft vorhaben. Ich freue mich außerdem sehr darauf, die tollen Mainzer Fans zu erleben und gemeinsam mit ihnen, um jeden Punkt zu kämpfen.“ Die Lücke im Torwarttrio der Profis war entstanden, nachdem Daniel Batz nach dem Ende der vorigen Saison zu Borussia Mönchengladbach gewechselt war. Lasse Rieß, der damit vorübergehend an die zweite Position hinter Robin Zentner zurückkehrte, wird in der nächsten Runde auf Leihbasis für Fortuna Düsseldorf spielen. Nummer drei im Mainzer Kader ist der aus der U23 hochgezogene Maximilian Kinzig. Anzeige Alle Artikel von Fußball (Bundesliga)