Oberliga | Peter H. Eisenhuth | 24.09.15

„Spitzenspiel der Attraktivität“

Schott-Trainer Ali Kayhan Cakici freut sich am Samstagnachmittag auf den „Klassenprimus des Umschaltspiels“, Arminia Ludwigshafen.
Ein Beitrag des TSV Schott Mainz zu einem attraktiven Spiel: Ex-Profi Srdjan Baljak (r.).
Ein Beitrag des TSV Schott Mainz zu einem attraktiven Spiel: Ex-Profi Srdjan Baljak (r.). | Bernd Eßling

Mainz. Von der Leistung seiner Mannschaft am Dienstagabend ist Ali Kayhan Cakici auch zwei Tage später noch begeistert. „Das war ein hochklassiges Oberligaspiel“, schwärmt der Trainer des TSV Schott Mainz vom 4:1-Erfolg im Verbandspokal gegen den Ligakonkurrenten TSG Pfeddersheim. Und er ist überzeugt, dass alle Besucher des Kunstrasenplatzes an der Erzberger Straße auch am Samstag auf ihre Kosten kommen werden. Dann geht es gegen Arminia Ludwigshafen um Punkte (Anstoß: 14 Uhr).

Cakici spricht vor dieser Begegnung des zehnten Spieltags von einem „Spitzenspiel“, eine Aussage, die tabellarisch nicht gerade gedeckt wird. Der Neuntplatzierte empfängt den Elften, beide Teams weisen 13 Punkte auf, wobei die Pfälzer ein Partie im Rückstand sind. Doch der Schott-Trainer spricht ja auch nicht von der Tabelle, sondern von der Art des Fußballs, den beide Mannschaften praktizieren. „Für mich sind die Ludwigshafener eine Topmannschaft“, sagt er, „sie haben zwar keine Ambitionen nach oben, aber ich glaube nicht, dass Hauenstein einen solchen Fußball spiel wie die Arminia. Im Umschaltspiel ist das der Klassenprimus, das kann kein anderer Oberligist so gut.“

Abwehrreihen müssen sich strecken

Die Pfälzer und sein eigenes Team spielten mit den attraktivsten Fußball der Liga. „Jetzt prallen wir aufeinander“, sagt Cakici. „Zwei Mannschaften mit viel Offensivkraft, da müssen sich beide Abwehrreihen strecken. Das wird ein Spitzenspiel der Attraktivtät.“

Was das Offensivvermögen angeht, sieht die Tabelle den TSV Schott zwar bei einem Torverhältnis von 19:13 gegenüber 9:13 deutlich im Vorteil, allerdings schlägt sich da auch das außergewöhnliche 8:2 gegen die SV Elversberg II nieder.

Körperliche Beeinträchtigungen durch das dienstägliche Pokalspiel fürchtet Cakici nicht. „Es waren anstrengende 90 Minuten, da ging es richtig ab, und die Mannschaften haben einander nichts geschenkt“, sagt der Trainer der Werkself. „Aber ich glaube nicht, dass das bei meinen Jungs Spuren hinterlassen hat. Und sollte ich merken, dass einem die Frische fehlt, kann ich ja dreimal wechseln.“ Grundsätzlich plant er allerdings mit derselben Formation wie gegen die Pfeddersheimer. „Und dann freue ich mich auf ein geiles Spiel.“

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