Oberliga | Peter H. Eisenhuth | 24.10.14 Schaffe, schaffe, Heimsieg baue TSV Schott Mainz strebt gegen die SpVgg Burgbrohl den dritten Dreier auf eigenem Platz an. Nenad Simic (r.) und die Schott-Hintermannschaft bekommen es am Sonntag mit dem zweitschlechtesten Angriff der Liga zu tun. Unaufmerksamkeiten sollten sie sich dennoch nicht leisten. | Eva Willwacher Gonsenheim. Ja, da kommt die Mannschaft mit dem zweitschlechtesten Angriff der Oberliga. 13 Treffer in 14 Partien weisen die SpVgg Burgbrohl nicht eben als Offensivmonster aus – da scheint dem TSV Schott Mainz nicht viel Gefahr zu drohen. „Aber wir sind wahrscheinlich die Letzten, die es sich leisten können, einen Gegner zu unterschätzen“, sagt Ali Kayhan Cakici, der Trainer der Werkself vor dem sonntäglichen Spiel auf eigener Anlage (Anstoß: 15 Uhr). „Bei unserer Heimstärke…“ Tatsächlich hat der TSV Schott zu Hause erst sieben Punkte geholt, immerhin aber zuletzt mit dem 2:1 gegen Borussia Neunkirchen Besserung erkennen lassen. „Spielerisch sind wir seit Wochen in bestechender Form“, sagt Cakici. „Die müssen wir bestätigen, dann stellen sich die Ergebnisse von alleine ein.“ Vorausgesetzt, der Spielstärke entspringt auch eine entsprechende Anzahl an Torchancen, die der topbesetzte Angriff ummünzt. Srdjan Baljak wird dabei voraussichtlich nicht mitwirken; nachdem der Ex-Profi zuletzt wegen muskulärer Probleme zweimal ausgewechselt werden musste, will sein Trainer kein Risiko eingehen. Lob für den Gegner Cakicis Respekt vor dem Gegner beruht nicht nur auf der eigenen mäßigen Heimbilanz, sondern auch auf dem fußballerischen Anspruch, den er der SpVgg Burgbrohl bescheinigt. „Das ist eine gute Mannschaft, die Fußball spielen will“, sagt er. „Das muss man loben.“ Ungeachtet dessen aber konzentriere er sich mit seinem Trainerstab auf die Leistung des eigenen Teams. „Wir wollen unsere Inhalte durchsetzen und das weiterverfolgen, was wir bisher gemacht haben.“ Wenn die Elf weiterhin ihr Ding durchziehe, sei es in der Liga konkurrenzfähig. „Das ist unser Anspruch im ersten Oberligajahr. Dem sind wir bisher ganz gut gerecht geworden.“ Der Trainer weiß aber auch, dass seine Mannschaft nicht lockerlassen darf. „Geschenkt werden uns die Punkte nicht“, sagt Cakici, „wir müssen dafür auch schaffen.“ Und so nach Möglichkeit den dritten Heimsieg bauen. Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Fußball (Amateure)