Dritte Liga Damen | Guido Steinacker | 28.03.14 Nach fünf Wochen mal wieder zu Hause siegen Nach fünf spielfreien oder aus Auswärtsaufgaben bestehenden Wochenenden darf sich Handball-Drittligist SG TSG/DJK Bretzenheim am Samstagabend wieder einmal dem eigenen Publikum präsentieren. Gegen den Vorletzten HSG Gedern-Nidda sollte die Siegesserie eine weitere Episode erhalten. Bretzenheim. Wäre der Winter nicht so erbärmlich verlaufen, wie er verlief, die Drittliga-Handballerinnen der SG TSG/DJK Bretzenheim könnten vor dem Heimspiel am Samstag (18 Uhr) gegen die HSG Gedern-Nidda davon sprechen, nach dem vorigen Auftritt zur härtesten Winterzeit nun zum Frühlingsauftritt zu bitten. Denn geschlagene fünf Wochen ist es her, dass die inzwischen auf den dritten Platz vorgerückten Bretzenheimerinnen sich in der heimischen IGS dem eigenen Publikum zeigen durften. Es wurde damals – nur die älteren Bretzenheimer werden sich erinnern – ein 34:25 gegen Fortuna Köln geboten. Zumindest in ähnlicher Klarheit müsste es eigentlich auch diesmal zugehen, denn der Vorletzte aus Nidda steht bei erst sechs Zählern auf dem Konto kurz vor dem Abstieg. Da wäre es schon eine große Enttäuschung, sollte die achtteilige Siegesserie der SG nicht um eine neunte Episode verlängert werden. Gast überraschte im Hessenduell „Lieber würde ich gegen eine der Spitzenmannschaften spielen“, bekundet SG-Trainer Thomas Zeitz. Denn von schwächeren Gegner lässt sich seine Mannschaft noch ein wenig leicht vom eigenen Niveau abbringen, wie die jüngste Partie bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen einmal mehr zeigte. Allerdings tröstet da der Blick in die Ergebnisliste, denn die Niddarer überraschten am vergangenen Wochenende durch einen Heimsieg gegen Germania Fritzlar, das die Bretzenheimer eine Woche zuvor vom dritten Platz gestürzt hatten. Ein Prestigeerfolg der Niddarer im Hessenduell, gegen allerdings personell derzeit arg gebeutelte Fritzlarer. Am Abstieg der Wetterauer wird das nichts mehr ändern. Aber immerhin bewiesen die Niddarer, dass sie noch leben und leben wollen. Vielleicht bekommt Zeitz daher doch den erhofften Widerstand geboten, der dafür sorgt, dass seine Spielerinnen sich zu eigenen Höchsteleistungen aufschwingen. Personell ist bei den Bretzenheimern weiter alles bestens, auch Lara Leukefeld wird auf dem Boden eingetragen stehen. Dass Zeitz sie einsetzt, ist aber unwahrscheinlich, denn die Kreisposition ist mit Michele Chwalek bekanntlich bestens besetzt, „es gibt keinen Grund etwas zu riskieren“, sagt Zeitz. Im Training ist Leukefeld allerdings inzwischen wieder voll im Einsatz, „nur bei manchen Situationen merkt man noch, dass sie etwas zurückzieht“. Es bleibt bei der Präferenz, sie in der kommenden Runde wieder in alter Stärke einsetzen zu können. Alle Artikel von Handball