Oberliga | Gert Adolphi | 14.10.14

Reaktivierte Routiniers verpassen Überraschung nur knapp

WKG Nackenheim/Laubenheim mit Uwe Muth und Alexander Frosch gestaltet den Kampf gegen den KSV Fürstenhausen enger, als es das 15:24 ausdrückt.
Ahmet Cakici (l.) setzte gegen den KSV Fürstenhausen erneut den reaktivierten Alexander Frosch ein. Der Routinier liefert einen beherzten Kampf ab, führte bereits mit 8:5, unterlag dann aber doch noch auf Schultern.
Ahmet Cakici (l.) setzte gegen den KSV Fürstenhausen erneut den reaktivierten Alexander Frosch ein. Der Routinier liefert einen beherzten Kampf ab, führte bereits mit 8:5, unterlag dann aber doch noch auf Schultern. | Bernd Eßling

Laubenheim. Auch wenn die (erwartete) Niederlage deutlich ausfiel: Beim 15:24 gegen den KSV Fürstenhausen waren die Oberligaringer der WKG Nackenheim/Laubenheim von einer Überraschung nicht so weit entfernt. Die Nackenheimer hatten in Uwe Muth und Alexander Frosch zwei Routiniers reaktiviert. Beide führten, Muth im Greco-Schwergewicht 8:0, Frosch im Greco-Weltergewicht 8:1 – doch beide landeten noch auf den Schultern. Rechnet man statt der 0:4-Niederlagen auch nur zwei 1:0-Siege ins Gesamtergebnis ein, hätte die WKG 17:16 gewonnen.

„Du kannst diesen Leuten keinen Vorwurf machen“, sagte Trainer Ahmet Cakici. „Uwe Muth ist 47, Alexander Frosch 40. Da fehlen die Wettkampfpraxis und das Training. Wir mussten froh sein, dass sie sich für einen Einsatz bereiterklärt haben. Das war trotz allem lobenswert.“

Die bekannten Personalprobleme hatten die Chancen der Gastgeber von vorneherein auf ein Minimum reduziert. „Wegen der vielen Verletzten konnten wir nur eine Mannschaft zusammenstellen, die eigentlich nicht gewinnen kann“, sagte Cakici. Artur Scheiermann (kampflos), Krasimir Krastanov und Salih Simsek fuhren die drei Siege für die WKG ein. Insbesondere Simseks 3:0-Erfolg über Daniel De Agazio, der in dieser Saison schon zwei 4:0-Erfolge stehen hat, freute den Trainer. „Salih ringt eine ganz, ganz starke Saison“, sagte Cakici. „Der macht sich. Das ist das Positive, was man aus der Begegnung mitnehmen kann.“

 

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