Verbandsliga | Peter H. Eisenhuth | 01.11.14 Nur Plan A darf wichtig sein Fortuna Mombach freut sich auf ein Heimspiel. Zu Gast wird am Sonntag der Tabellenletzte TuS Hohenecken sein. Zu Hause sind Igor Heizmann und Fortuna Mombach noch mit jedem Gegner fertiggeworden. Daran soll sich am Sonntag nichts ändern. | Eva Willwacher Mombach. Eines hat sich Thomas Eberhardt vorgenommen: „Bis zur Winterpause werde ich nicht mehr über das Thema reden“, sagt der Trainer des Fußball-Verbandsligisten Fortuna Mombach. „Das Thema“ ist die Frage, ob der Klub in den freien Monaten seinen Kader verkleinern wird – und welche Akteure auf der Kippe stehen. Dass es so kommen wird, hatte Eberhardt am vorigen Sonntag angekündigt. Für den Fall, dass die Mannschaft in den verbleibenden Auswärtspartien ähnlich auftreten werde wie in den bisherigen sieben, aus denen gerade mal ein Punkt heraussprang. An diesem Wochenende hat der Trainer Glück: Am Sonntag steht das siebte Heimspiel dieser Saison an, da muss Eberhardt den trüben Gedanken nicht nachhängen. Schon gar nicht, wenn dem mit 15 Punkten zweitstärksten Heimteam der Tabellenletzte gegenüberstehen wird, des es insgesamt erst auf sechs Zähler bringt, wie der TuS Hohenecken (Anstoß: 14.30 Uhr). Ob die Mombacher aber tatsächlich unbeschwert an diese Aufgabe herangehen können? Immerhin besteht für den Vorjahres-Vizemeister die Notwendigkeit, gegen das Schlusslicht zu gewinnen; andernfalls droht auch noch der Kontakt zum Mittelfeld abzureißen. Eine Situation, die sich die Fortuna durch ihre Auswärtsmisere selbst eingebrockt hat. Selbstverständlichkeiten gibt es keine mehr Diese inzwischen im 14-Tages-Rhythmus immer wiederkehrende Situation möchte der Trainer allerdings auch nicht ausbreiten. „Ich denke nur ans Gewinnen“, sagt Eberhardt, „das wäre mir sonst zu negativ. Man sollte zwar immer auch einen Plan B in der Tasche haben, aber am Sonntag darf nur Plan A wichtig sein.“ Auch wenn er einräumt, ein Sieg sei keine Selbstverständlichkeit – „unser Abstand zum Tabellenletzten ist ähnlich groß wie zum Tabellenführer, da gibt es keine Selbstverständlichkeiten mehr“. Ob es am Sonntag ein einfaches Spiel werde, liege letztlich hauptsächlich in der Hand seiner Akteure. Eberhardt ist davon überzeugt, über eine der fußballerisch stärksten Mannschaften der Liga zu verfügen. „Aber wir müssen es auch zeigen.“ Doch darüber muss sich der Mombacher Coach wahrscheinlich erst am nächsten Wochenende Gedanken machen. Vor dem nächsten Auswärtsspiel. Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Fußball (Amateure)