Oberliga | Gert Adolphi | 02.11.14 Nur Krastanov punktet WKG Nackenheim/Laubenheim ist gegen die WKG Metternich/Rübenach wie erwartet völlig chancenlos. Nackenheim. Vier Punkte von Krasimir Krastanov stellten die gesamte Ausbeute der WKG Nackenheim/Laubenheim im Heimkampf gegen die WKG Metternich/Rübenach dar. Alle anderen Kämpfe gaben die Rheinhessen ab und verloren die Begegnung in der Ringen-Oberliga mit 4:33. Neben dem ehemaligen Weltklasse-Ringer Krastanov, der in der Vorsaison noch erfolgreich in der Bundesliga antrat und diesmal nur knapp mehr als zwei Minuten benötigte, um die 18:2 Punkte einzufahren, die ihm den technisch überlegenen Punktsieg einbrachten, überzeugte auch Salih Simsek. Zwar verlor er im Greco-Halbschwergewicht mit 0:2 Punkten gegen Daniel Makkai. „Aber er hat gegen den zweitbesten Mann dieser Klasse einen super Kampf gemacht“, sagte Trainer Ahmet Cakici. Simsek drehte auf Allerdings schien auch Simsek auf eine deutliche Niederlage zuzusteuern. Sein Kontrahent brachte ihn zu Boden und drehte ihn mehrfach durch. Mit 0:13 Wertungspunkten lag Simsek zurück; Makkai, der 13 Kilo mehr auf die Waage brachte, fehlten nur noch zwei Zähler für einen vorzeitigen technisch überhöhten Sieg. „Dann hat der Junge Gas gegeben“, sagte Cakici. „Dass Salih noch mal so aufkommt, hat mir gut gefallen. Er hat den Kampf diktiert.“ Der Nackenheimer zeigte so viel Einsatz, dass sein Gegner zweimal wegen Passivität verwarnt wurde. Am Ende hieß es zwar 17:10 für den Metternicher. Doch der Kampf hätte durchaus noch knapper enden können. „Da hat die Schiedsrichterin ihren Teil beigetragen“, monierte der Nackenheimer Trainer. „Das war nicht okay.“ Ansonsten entging nur Tobias Schmitt einer 0:4-Niederlage. „Alles andere ist gelaufen wie erwartet“, stellte Cakici fest. Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Ringen