2. Bundesliga Damen | Stefan Wasmer | 07.03.15 Nicht zurücklehnen Schott-Fußballerinnen wollen sich schon jetzt für die kommende Saison in der Zweiten Liga verbessern. Mainz. Spätestens seit dem vorigen Wochenende kann eigentlich nur noch ein nicht gerade kleines Fußballwunder den Titelgewinn der Frauen des TSV Schott Mainz in der Regionalliga Südwest verhindern. Der 3:1-Auswärtserfolg beim härtesten Verfolger SG 99 Andernach dürfte alle minimalen Restzweifel am Aufstieg in die Zweite Bundesliga beseitigt haben; die noch fehlenden Punkte sollte der Werksklub ohne größere Schwierigkeiten einfahren können. Das gilt auch für das rheinhessische Derby beim gegen den Abstieg kämpfenden TuS Wörrstadt am Sonntag (Anstoß: 14 Uhr). „Druck machen wir uns dafür ein Stück weit selbst“, betont der neue Trainer Thorsten Lamers, dass die ausstehenden Punktspiele nicht zu einer halbherzigen Ehrenrunde verkommen sollen. „Wir haben das Ziel Zweite Liga natürlich vor Augen, und unsere Mannschaft weiß, dass sie sich für diese Liga weiter verbessern muss. Ich bin optimistisch, dass wir uns nicht zurücklehnen werden.“ Beide Torfrauen fallen sechs bis acht Wochen aus Das eine oder andere personelle und taktische Experiment muss der Übungsleiter aktuell angesichts der angespannten Personalsituation ohnehin auf seine Tauglichkeit überprüfen. Neben den verletzten Akteurinnen fehlen momentan auch die Mittelfeldspielerinnen Laura Freigang und Chiara Loos, die mit der U19-Nationalmannschaft beim Turnier im spanischen La Manga weilen. Die beiden in Andernach verletzungsbedingt ausgeschiedenen Torhüterinnen Denise Bauer (ausgekugeltes Becken) und Laura Schuch (Knieverletzung) werden voraussichtlich jeweils etwa sechs bis acht Wochen ausfallen, so dass eine Keeperin aus dem Unterbau hochgezogen werden muss. „Wer das genau sein wird, weiß ich allerdings noch nicht“, sagt Lamers. „Da muss ich mir noch weitere Trainingseindrücke verschaffen.“ Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Fußball (Amateure)