Oberliga | Gert Adolphi | 20.10.14 Dem Mangelverwalter droht Arbeitsüberlastung WKG Nackenheim/Laubenheim gehen die einsatzfähigen Athleten aus. 0:40-Niederlage in Illtal stand vor dem ersten Kampf fest. Illtal. Ahmet Cakici ist nicht zu beneiden. Der Trainer der WKG Nackenheim/Laubenheim muss wegen der massiven Ausfälle in seinem Kader den Mangel verwalten. Batuhan Dindar, Danilo Bauer und Harry Klein fehlten bislang schon, und vor dem Kampf bei der RKG Illtal, dem verlustpunktfreien Tabellenführer der Ringen-Oberliga, verletzte sich auch Koray Cakici, der Neffe des Trainers. Artur Scheiermann sagte zudem krankheitsbedingt ab. „Mir fehlen wirklich die Worte“, sagte Ahmet Cakici. „Es wird von Woche zu Woche schlimmer. Ich weiß nicht, was ich machen soll.“ Unter diesen Umständen bekamen die Nackenheimer keine komplette Mannschaft mehr zusammen. Die WKG ließ drei Klassen unbesetzt und verlor so automatisch 0:40. Bei den Schaukämpfen auf der Matte gewann lediglich Krasimir Krastanov. Neues Ungemach kündigte sich in der Begegnung beim Aufstiegsanwärter an: Alexander Frosch verletzte sich bei seinem Duell im Greco-Weltergewicht. „Er wollte weiterkämpfen“, berichtete der Trainer, „aber ich habe den Kampf abgebrochen. Er hat mit seinen 40 Jahren Beruf und Familie. Ich muss die Leute ja schützen.“ Zwei Wochen Pause hat die WKG jetzt bis zur nächsten Begegnung. Cakici hofft, dass bis dahin der ein oder andere Athlet wieder zur Verfügung steht. Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Ringen