Rheinland-Pfalz-Liga | gert adolphi | 15.12.16 Nach dem Kampf folgt die Sause Die Nackenheimer Ringer stehen unmittelbar vor dem Gewinn der Meisterschaft in der Rheinland-Pfalz-Liga. Der zweite Finalkampf gegen die WKG Metternich/Rübenach/Boden beginnt am Samstag um 19.30 Uhr. An Olympischen Spielen hat Khaled Al-Faraj (unten) dreimal teilgenommen. Am Samstag wird der Syrer mit Alemannia Nackenheim seinen ersten Titel auf deutschen Matten gewinnen. | Eva Willwacher Nackenheim. Am Samstag können die Ringer des SV Alemannia Nackenheim eine überragende Saison krönen. Große Zweifel bestehen nicht mehr daran, dass sich die Alemannen in der heimischen Ringerhalle die Meisterschaft in der Rheinland-Pfalz-Liga sichern. Sie gehen mit dem 23:15-Vorsprung von ihrem Sieg in Koblenz in den Final-Rückkampf gegen die WKG Metternich/Rübenach/Boden (Beginn: 19.30 Uhr). Das sollte unter normalen Umständen reichen. „Im Sport kann immer etwas passieren“, sagt Trainer Ahmet Cakici. „Im Fußball würde man sagen: Der Ball ist rund. Aber wenn alles glattläuft, sollten wir auch den zweiten Kampf gewinnen.“ Schwankungen seien immer möglich. Mal wachse das Team über sich hinaus wie beim 27:9-Sieg über die WKG Untere Nahe, mal fielen die Ergebnisse auch gegen schwächere Gegner etwas knapper aus. „Aber unsere Mannschaft ist die stärkste der Liga.“ Nahezu unschlagbar Dass die Gäste plötzlich noch Asse aus dem Hut zaubern könnten, glaubt Cakici nicht. „Die Metternicher sind ja selbst noch geschockt davon, im Finale zu stehen“, sagt der Alemannen-Trainer. „Sie sind ja eigentlich nur die drittbeste Mannschaft.“ Wie gewohnt, haben die Nackenheimer Ringer auch in der Woche vor der entscheidenden Begegnung viermal trainiert. Dieser Aufwand in Verbindung mit den Verstärkungen, die der SV Alemannia verpflichtet hatte, macht das Team in dieser Klasse nahezu unschlagbar. Die ein oder andere Veränderung in der Aufstellung wird der Trainer zwar vornehmen, doch die Umstellungen werden die Nackenheimer eher stärker als schwächer machen. „Für diese Liga ist es fantastisch, was die Mannschaft leistet“, sagt Cakici. „Das muss man honorieren. Mein Wunsch als krönender Abschluss wären mehr als 300 oder 350 Zuschauer.“ Nach dem Kampf wird die Matte abgebaut, um Platz für die große Meisterschaftssause zu schaffen. Zu der sind auch die Fans eingeladen. Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Ringen