Zweite Regionalliga | Peter H. Eisenhuth | 25.09.26 Nach dem Geburtstag den Sieg feiern Mit ausgeglichener Bilanz fahren die Basketballer des ASC Mainz am dritten Spieltag zum noch sieglosen BC Neu-Isenburg. An den überzeugenden Auftritt gegen die SKG Roßdorf wollen Ben Karbe und der ASC in Neu-Isenburg anknüpfen. | Eva Willwacher Mainz. Krank, verletzt, im Urlaub: In dieser Woche herrschte in den Trainingseinheiten des ASC Mainz nur mäßiger Betrieb. Für die Partie beim BC Neu-Isenburg am Samstagabend haben die Trainer Heiko Pillhofer und Nico Brauner zehn Spieler auf dem Zettel, sofern nichts dazwischenkommt – zum Beispiel in Form der Nachwirkungen der Feier von Julian Lexas 30. Geburtstag am Vorabend. „Unsere älteren Spieler sind am Start“, sagt Pillhofer, „ich hoffe, dass sie bis zum Spiel wieder frisch sind.“ Bei den noch sieglosen Hessen will der Mainzer Coach nach dem mitreißenden 90:87 gegen die SKG Roßdorf erneut reüssieren. Und zwar mit: Lexa, Ben Karbe, Tobias und Felix Oppenberg, Colin Sobiech, Jordan Thibodeaux, Emil Gustafsson sowie den Nachwuchskräften Laurenz Bonengel, Nouaim Amrouchi und Tom Wittstock. Für die beiden Letzteren, in der U18 beziehungsweise U16 aktiv, wäre ein Einsatz in der Zweiten Regionalliga eine Premiere. Ähnlichkeiten mit der SKG „Nach zwei Niederlagen wird der Gegner heiß sein, endlich zu punkten“, vermutet Pillhofer. „Die Mannschaft will ins gesicherte Mittelfeld, und sie hat ja beide Male nur knapp verloren.“ Mit 60:62 gegen den TuS Makkabi und mit 62:66 gegen den TV Babenhausen. Beim Videostudium der Neu-Isenburger hat der Trainer konsequentes Offensivrebounding und Ähnlichkeiten mit dem eher langsamen Roßdorfer Angriffsspiel gesehen. „Das ist sehr strukturiert, aber die SKG hat nach meinen bisherigen Eindrücken die höhere Qualität“, sagt er. „Ohnehin war das am vorigen Samstag ein sehr geiles Basketballspiel. Noch lange nicht perfekt, aber so intensiv, mit so vielen guten Sachen und letztlich sicher nicht unverdient.“ An zwei Aspekten aus dem Heimspiel hat Pillhofer mit seinen Leuten seither gearbeitet: an der Entscheidungsfindung („Die war am Anfang sehr gut, aber im zweiten Viertel sind wir eingeknickt“) und der Blockverteidigung. „Die Roßdorfer haben uns vor schwierige Aufgaben gestellt, indem sie ihre Blöcke immer anders aufgelöst haben. Auf so etwas wollen wir besser vorbereitet sein.“ Alle Artikel von Basketball