Oberliga Damen | Gert Adolphi | 25.09.26

Respekt vor jungen Westerwälderinnen

Tischtennis-Oberligist RSV Klein-Winternheim gastiert beim TTC Nentershausen.

Klein-Winternheim. Zweimal hat der TTC Nentershausen bislang in der Tischtennis-Oberliga gewonnen, der RSV Klein-Winternheim war erst einmal im Einsatz, gab aber beim TTV Edenkoben ebenfalls keinen Punkt ab. Belastbar ist die Tabelle zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison noch nicht, Julia Sloboda würde der Begegnung ihres Teams am Samstag in Nentershausen, dennoch das Prädikat Spitzenspiel verleihen.

„Ich habe großen Respekt vor dem Gegner“, sagt die RSV-Kapitänin. „Das sind sehr gute, junge Spielerinnen, sie trainieren viel und verbessern sich.“ Zusätzliche Praxis sammelten die Mädchen aus dem Westerwald bei Turnieren.

Kehrt sich das Verhältnis um?

In der vorigen Saison konnten die Klein-Winternheimerinnen den TTC noch in Schach halten, spielten zu Hause 5:5 und gewann auswärts 7:3. Sloboda und ihre Mitspielerinnen wurden Vizemeisterinnen, der TTC belegte im Abschlussklassement den fünften Rang. Das Verhältnis könnte sich umkehren, wenngleich Maya Bangel und Theresa Zabel wie ihre Gegnerinnen ihren Leistungszenit noch nicht erreicht haben.

„Nentershausen ist einer der Favoriten“, sagt Sloboda. „So ambitioniert wie die dortigen Spielerinnen sind, könnte ich mir vorstellen, dass sie aufsteigen wollen.“

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